Nordstemmer folgen dem Aufruf des Deutschen Ärzteverbandes und nähen Schutzmasken

Großes Hilfsprojekt

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Wollen dem Aufruf des Hausärzteverbandes folgen und Schutzmasken aus kochbaren Materialien herstellen (von links): Ortsbürgermeister Bernhard Flegel, Schneider Mehdi Emadi, DRK-Vorsitzende Irmtraut Mundhenke sowie Flüchtlingskoordinatorin Paloma Klages.

Nordstemmen – Atemschutzmasken fehlen überall – in Arztpraxen, in Pflegeheimen, in Krankenhäusern. Daher hat der Deutsche Ärzteverband eine Nähanleitung für einen so genannten Behelf-Mund-Nasen-Schutz herausgegeben – mit dem Aufruf, dass möglichst viele Menschen bei der Produktion helfen. 

Ortsbürgermeister Bernhard Flegel ist sofort mit von der Partie. Sowohl der Ortsrat als auch das DRK spenden jeweils 200 Euro, um Materialien für die Masken zu kaufen. Dann kommt Mehdi Emadi ins Spiel. Seine Maß- und Änderungsschneiderei ist angesichts der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Verboten geschlossen. Doch er will helfen, näht ehrenamtlich Behelfsmasken.

Wer sich der Produktion anschließen möchte, kann sich per E-Mail (integration@nordstemmen.de) an Flüchtlingskoordinatorin Paloma Klages wenden, die die Nähanleitung zur Verfügung stellen kann. Wer sich eine Nähmaschine leihen möchte, kann sich an Irmtraut Mundhenke unter der Telefonnummer 0174/6744907 wenden. Dringend benötigt werden aber auch Spenden, um das Material für die Herstellung der Mundschutze kaufen zu können. Der Nordstemmer DRK-Ortsverein nimmt diese auf dem Konto bei der Volksbank Hildesheim, IBAN: DE80 25193331 2336160300, mit dem Vermerk „Mundschutz“ entgegen. Auf Wunsch können Spendenquittungen ausgestellt werden.

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