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Heyersums Geschichte wird lebendig

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Von: Jennifer Klein

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Freuen sich über das Werk: Herbert Pollok, Elmar Wälter, Karl-Heinz Brandes und der stellvertretende Ortsbürgermeister Lutz Loebel.
Freuen sich über das Werk: Herbert Pollok, Elmar Wälter, Karl-Heinz Brandes und der stellvertretende Ortsbürgermeister Lutz Loebel. © privat

Heyersum – 1000 Jahre Heyersum – ein guter Grund, zu feiern. Aber die Heyersumer wollen anlässlich ihres runden Geburtstages auch etwas Nachhaltiges schaffen – und lassen so zugleich Ortsgeschichte lebendig werden. So hat die Turmbekrönung der St. Mauritius-Kirche, die ihren Platz auf dem Turm im Jahr 1836 erhielt und 1999 abgebaut wurde, nun einen besonderen Platz am Alten Schulhaus erhalten.

Seit Jahren lagerte die kleine Kugel mit Wetterfahne im Vorraum – bis sich eine Gruppe von Heyersumern Gedanken machte, das Stück Ortsgeschichte zum Leben zu erwecken. Elmar Wälter baute aus Eichenbalken die Holzkonstruktion, Karl-Heinz Brandes arbeite das oxidierte Kupfer auf. Herbert Pollok übernahm die Kupfereindeckung. Unterstützt wurde das Trio von der Gemeinde und der Schlosserei Dierks.

 „Eigentlich sollte das Wappen an den Ortseingang“, sagt Karl-Heinz Brandes: „Aber dann wurde uns bewusst, dass es dort viel schöner ist.“ Das i-Tüpfelchen: Wer mehr über die Geschichte rund um die Turmbekrönung erfahren möchte, scannt mit seinem Smartphone den QR-Code auf der Holzkonstruktion. 15 solcher Tafeln sollen demnächst in Heyersum installiert werden, um einen virtuellen Rundgang zu ermöglichen. Ein weiteres Projekt, mit dem die Heyersumer ihr Festjahr unvergessen machen wollen. 

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