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„Es steht viel auf der Agenda“

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Hanno Conrad (CDU) berichtet im LDZ-Gespräch von seiner Motivation, seinen politischen Zielen und wie er Politik und Abitur unter einen Hut bekommt.
Hanno Conrad (CDU) berichtet im LDZ-Gespräch von seiner Motivation, seinen politischen Zielen und wie er Politik und Abitur unter einen Hut bekommt. © Beutnagel

Rössing – „Da habe ich wirklich Glück gehabt.“ Das sagt Hanno Conrad im Hinblick auf seinen Einzug in den Gemeinderat Nordstemmen und den Ortsrat Rössing. Im Januar vergangenen Jahres feierte Conrad seinen 18. Geburtstag – und war damit alt genug, um sich zur Wahl aufstellen zu lassen. Im November wurde er schließlich in die beiden Räte gewählt und ist nun im Ortsrat Rössing Fraktionssprecher der CDU und im Gemeinderat Nordstemmen Mitglied im Kindertagesstättenausschuss sowie im Ausschuss für Schule, Jugend, Soziales und Kultur.

„Meine Familie war schon immer politisch aktiv und das eben auch in der CDU“, sagt Conrad über seine Anfänge in der Politik. „Als ich 16 war, bin ich auch in die CDU sowie in die Junge Union eingetreten.“ Irgendwann wurde er dann angefragt, ob er nicht auch für den Ortsrat Rössing kandidieren möchte. „Da habe ich mir gesagt: ‚Wenn Du es jetzt nicht machst, wirst Du es später bereuen‘“, berichtet Conrad. „Zudem war ich schon immer politisch interessiert und war auch oft bei Diskussionsrunden der Jungen Union dabei. Irgendwann wollte ich nicht länger einfach nur zuhören, sondern mich selbst einbringen.“ Dazu habe man in der Kommunalpolitik die besten Chancen, da man hier „am nächsten dran“ sei.

Bei der Wahl der Partei war er sich anfangs unschlüssig. „Ich wollte mir alle Parteien angucken und habe ein Auswahlverfahren zwischen allen demokratischen Parteien gemacht“, erzählt er über seinen Weg in die CDU. „Schon früher bin ich viel in die Kirche gegangen und hatte dadurch viel mit dem Christentum zu tun. Das christdemokratische Profil der CDU hat da natürlich gepasst, und die Partei ist hier vor Ort auch gut vertreten.“ Ihm sei trotz allem wichtig gewesen, nicht nur eine Sichtweise zu haben. „Andere Parteien sind mir teilweise zu ideologisch geprägt und zu wenig sachlich. Trotz meines jungen Alters würde ich mich schon zu der konservativen Schiene zählen.“ Er wolle nicht alles dem Klimaschutz unterordnen und nennt hier als Beispiel die Grüne. Die FDP sei ihm von vornherein zu liberal gewesen. „Die SPD war mir zwar auch sympathisch, aber da ist eben unterschwellig immer eine Antipathie“, beschreibt der 18-Jährige. „Diese habe ich auch in meiner Familie gespürt.“

Von Lea Beutnagel

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