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„Ihr habt da einen Schatz!“

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Von: Jennifer Klein

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Freuen sich über die gelungene Zusammenarbeit (von links): Hartwig Kemmerer, Dr. Andrea Nicklisch, Gabriele Kollibay, Konstanze Weinmeister und Ina Gravenkamp.
Freuen sich über die gelungene Zusammenarbeit (von links): Hartwig Kemmerer, Dr. Andrea Nicklisch, Gabriele Kollibay, Konstanze Weinmeister und Ina Gravenkamp. © Katja Hormann

Gronau – Das Dorf Betheln unternimmt in seinem Jubiläumsjahr zum 1 000-jährigen Bestehen eine Reise in die tiefste Vergangenheit: In einer Ausstellung unter dem Titel „Unbekanntes Betheln“ werden Fundstücke aus Betheln präsentiert, die zeigen, wie in den vergangenen Jahrhunderten gelebt wurde und womit die Menschen in Betheln ihre Zeit verbracht haben. Zur Ausstellungseröffnung lud Gabriele Kollibay, Leiterin des Gronauer Museum, ein und rund 35 Interessierte kamen, um einen ersten Blick auf die regionalen Exponate zu erhaschen.

Die Idee zur Ausstellung hatte der weit über die Grenzen der Region bekannte Hartwig Kemmerer von der Dorfpflege Betheln-Eddinghausen-Haus Escherde, ein erster Aufruf an die Bethelner Bürger, im eigenen Haus nach interessanten, historischen Gegenständen zu schauen, stieß jedoch auf wenig Resonanz. Kemmerer dachte jedoch nicht ans Aufgeben – mit dem Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim und dem Alfelder Stadtmuseum konnten zwei Kooperationspartner für das Projekt gewonnen werden, die die Ausstellung mit Bethelner Exponaten aus ihrem eigenen Bestand bereichern. Zu Beginn lag viel Arbeit vor den Beteiligten – Arbeit, die für Außenstehende nicht offensichtlich sei. Unter nicht ganz einfachen Bedingungen förderten sie unterschiedlich alte Exponate aus den Museumsmagazinen zu Tage, bereiteten sie auf und präsentierten sie ansprechend. Gegenüber der Politik betonte Kemmerer, welch großen Wert die Ausstellungsstücke haben: „Ihr habt da einen Schatz“, den es zu fördern und zu erhalten gilt.

Die Ausstellung im Gronauer Museum kann ab Sonntag, 15. Mai besichtigt werden, das Museum ist dienstags von 15 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 12 Uhr und sonntags ebenfalls von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen sind nach Vereinbarung möglich. 

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