Groß Escherde: Mark-Christian Schumacher wird in der Andreaskirche ordiniert

Pastor mit Spitznamen „Pastor“

Neu in Groß Escherde: Mark-Christian Schumacher.
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Neu in Groß Escherde: Mark-Christian Schumacher.

Groß Escherde – Die evangelisch-lutherische Gemeinde St. Johannes in Groß Escherde hat einen neuen Pastor: Mark-Christian Schumacher wurde am Sonnabend durch Regionalbischof Dr. Hans-Christian Brandy aus Stade ordiniert. Schon in der elften Klasse stand für Pastor Schumacher sein Berufswunsch fest, ein Schulpraktikum in seiner Heimatgemeinde in Nordhorn hatte ihn in dem Entschluss bestärkt. So hatte er schon zu Schulzeiten den Spitznamen „Pastor“ weg, und es war selbstverständlich, dass er den Abitur-Gottesdienst mitgestaltete: „Der Pastor macht´s“, habe es damals geheißen, erinnert sich Schumacher. Nach Schule und Bundeswehr studierte der 31-Jährige also Theologie in Göttingen und lernte dabei auch schon seine Ehefrau Sabine kennen, mit der er jetzt in das Pfarrhaus in Groß Escherde eingezogen ist.  Er habe sich bewusst für ein Dorfpfarramt entschieden, so Schumacher. Im Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt ist er schon bekannt: Sein Vikariat hat er in der Kirchengemeinde Martin Luther in der Hildesheimer Nordstadt absolviert und dort verschiedene Bereiche des Gemeindelebens kennengelernt. „Ich bin eigentlich ein Generalist“, sagt der 31-Jährige. Zwar lägen ihm die Kasualien wie Taufe, Hochzeit und Beerdigung sowie die Seelsorge besonders, und er feiere sehr gern Gottesdienste. Doch stelle er sich auch gern auf neue Aufgaben ein. An seiner ersten Pfarrstelle möchte er deshalb zuerst die Menschen kennenlernen und erfahren, was sie brauchen. „Der Pastor macht´s“, das werde er künftig wohl öfter hören, sagte Dr. Brandy in seiner Ordinationsansprache. Doch ein Pastor könne nicht alles allein, er sei auf die Unterstützung der Gemeinde angewiesen.

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