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Mehrheit der Anwohner nimmt „Strabs-Bescheid“ hin – aber nicht alle

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Von: Jennifer Klein

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Die Mehrheit der Anlieger der Gronauer Straße hat den „Strabs-Bescheid“ zähneknirschend hingenommen, einige Anwohner aber haben dann doch Klage eingereicht. Rund 81 000 Euro sollen auf die Anwohner umgelegt werden. 47 Grundstücke sind betroffen.
Die Mehrheit der Anlieger der Gronauer Straße hat den „Strabs-Bescheid“ zähneknirschend hingenommen, einige Anwohner aber haben dann doch Klage eingereicht. Rund 81 000 Euro sollen auf die Anwohner umgelegt werden. 47 Grundstücke sind betroffen. © Jennifer Klein

Heyersum – Die Klagefrist ist abgelaufen: Der „Strabs-Bescheid“, der den Anwohnern der Gronauer Straße in Heyersum Ende vergangenen Jahres zugestellt wurde, ist somit bestandskräftig. Die Mehrheit der Heyersumer nimmt es hin, die geforderten Beiträge für den Seitenraum, Fußweg, die Straßeneinläufe sowie für die Oberflächenwasserentwässerung zu zahlen. Einige aber haben dann doch Klage eingereicht. 

Rund 81 000 Euro sind auf die Anwohner – rund 40 Personen – der Gronauer Straße umgelegt worden. Betroffen sind 47 Grundstücke. Die Spitzensumme, die ein Anlieger wuppen muss, liegt bei rund 22 000 Euro. „Ich habe einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn“, äußert sich ein betroffener Anwohner der Kreisstraße 507 zum Gebührenbescheid. Über 1 000 Euro hat er zu zahlen, stellt die Abrechnung aber sehr in Frage. Wieso solle er wohl für die Entwässerung zahlen? Schließlich sei die Gosse ein Teil der Fahrbahn – und diese sei bei einer Kreisstraße beitragsfrei. 

Auch andere Anwohner der Kreisstraße, die als Gemeinschaftsprojekt von Landkreis Hildesheim und Gemeinde Nordstemmen in den Jahren 2010 und 2011 rundum erneuert wurde, zweifeln die Berechnung der Beiträge deutlich an. „Es gibt viele Unstimmigkeiten“, sagt ein anderer betroffener Anlieger, der jetzt einen Rechtsanwalt mit dem Fall betraut hat.

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