Jede Spende zählt

Gleich drei Blutspenden in der Gemeinde Nordstemmen in einer Woche

Werben für die Blutspende-Woche in der Gemeinde Nordstemmen: Gebietsreferentin Birgit Müller, Irmtraut Mundhenke vom DRK Nordstemmen, Marlies Zajonz vom Heyersumer Ortsverein und Martina Fricke vom DRK-Ortsverein Burgstemmen.
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Werben für die Blutspende-Woche in der Gemeinde Nordstemmen: Gebietsreferentin Birgit Müller, Irmtraut Mundhenke vom DRK Nordstemmen, Marlies Zajonz vom Heyersumer Ortsverein und Martina Fricke vom DRK-Ortsverein Burgstemmen.

Nordstemmen – Die erste März-Woche steht ganz im Zeichen der Blutspende: „Es ist ganz egal, wo gespendet wird“, betont Irmtraut Mundhenke als Vorsitzende des Nordstemmer DRK-Ortsvereins mit Blick auf drei Termine in einer Woche: „Hauptsache die Menschen kommen überhaupt zur Spende.“ 

Den Auftakt bildet das DRK Heyersum am Dienstag, 2. März, in der Zeit von 16 bis 19.30 Uhr in der Heinz-Fiolka-Halle. Einmal im Jahr kann in Heyersum Blut gespendet werden. Durchschnittlich kommen so zwischen 50 und 60 Spenden jährlich zusammen. Vorsitzende Marlies Zajonz kann sich noch gut an die Spende Anfang März 2019 erinnern: Damals sei Corona schon „dicht vor der Haustür“ gewesen, aber noch sei das Virus belächelt worden. Wenige Tage später folgte der erste Lockdown. 

Am Mittwoch, 3. März, kann von 16 bis 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle in Burgstemmen Blut gespendet werden. Drei Termine bietet das DRK im Ort an – mit durchschnittlich 150 Spenden, wie  Martina Fricke vom Burgstemmer DRK-Ortsverein informiert. 

Ihren Abschluss findet die Blutspende-Woche in der Gemeinde Nordstemmen am Freitag, 5. März: In der Marienbergschule kann von 15.30 bis 19.30 Uhr Blut gespendet werden. Durchschnittlich 100 Teilnehmer zählt das DRK pro Spende und kommt somit auf rund 550 Spenden im Jahr. 

„Corona ist nicht über das Blut übertragbar“, sagt Birgit Müller noch einmal ganz deutlich. Wer gerade erst geimpft wurde, kann trotzdem zur Spende kommen. Jede Spende zählt. Denn: „Es werden aktuell mehr Blutkonserven benötigt“, betont Birgit Müller. Der Grund hierfür seien Operationen, die angesichts der Corona-Pandemie zunächst verschoben wurden. Noch könne der DRK-Blutspendedienst NSTOB den Bedarf decken. Täglich gibt es etwa 40 bis 50 Termine im Einzugsbereich des Blutspendedienstes mit Hauptsitz in Springe. 3 500 Blutkonserven kommen so täglich in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg, Bremen und Mecklenburg Vorpommern zusammen. 

Ganz unterschiedliche Bestandteile des roten Lebenssaftes werden verarbeitet: Von den Thrombozyten, die nur vier Tage nach der Abnahme haltbar sind, bis zum Plasma des Blutes, das elf Monate lang Verwendung finden kann. 

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