Glasfaserausbau: In Nordstemmen läuft die Vermarktung zäh

„Die Resonanz ist nicht so groß“

Alle Orte der Gemeinde Nordstemmen wird Glaserfaser erhalten. Nur im Kernort selbst läuft die Vermarktung zäh. Sollte Nordstemmen die 40-Prozent-Quote bis 5. Mai nicht erreichen, ist die Chance vertan.
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Alle Orte der Gemeinde Nordstemmen wird Glaserfaser erhalten. Nur im Kernort selbst läuft die Vermarktung zäh. Sollte Nordstemmen die 40-Prozent-Quote bis 5. Mai nicht erreichen, ist die Chance vertan.

Nordstemmen – Während in Rössing, Barnten und Adensen bereits die Detailplanung läuft, wächst im Kernort Nordstemmen die Sorge: „Die Resonanz ist nicht so groß“, informiert Kathrin Mackensen als Sprecherin des Telekommunikationsanbieters htp, der gemeinsam mit Deutsche Glasfaser den Glasfaserausbau in der Gemeinde Nordstemmen wuppen will. 

Einzige Voraussetzung für den Ausbau: In jedem Ort müssen 40 Prozent der Haushalte einen Vertrag abschließen. Die Vermarktung startete bereits im vergangenen Jahr in Barnten, Rössing und Adensen: Dort hat die Ausführungsplanung begonnen, wie Kathrin Mackensen Einblicke in einen aufwändigen Prozess gibt. Mit jedem Hauseigentümer, der einen Vertrag abgeschlossen hat, müssen Termine vereinbart und schließlich Begehungen durchgeführt werden. Acht Wochen wird diese Planung dauern. Dann erfolgt die Verlegung der Haupttrasse, anschließend werden die Hausanschlüsse in Angriff genommen. 

Bis 5. Mai läuft in Nordstemmen noch die Aktionsphase.  Aktuell hat der Kernort erst rund 23 Prozent erreicht. Sollte dort die 40-Prozent-Marke nicht erreicht werden, sei die Chance erst einmal vertan, wie sie betont: „Wir machen irgendwann einmal eine Netzverdichtung, aber bestimmt erst in zwei, drei Jahren.“ 

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