Nordstemmer Gewerbetreibende bereitet 16. Nordstemmer Jahrmarkt vor / Straßenfest nicht in Gefahr

„Wo gehüpft wird, ist egal“

Der Nordstemmer Jahrmarkt geht in die 16. Runde. Die Verantwortlichen der Arbeitsgemeinscahft für Handel, Handwerk und Gewerbe setzen auf Altbewährtes und Neues. Foto: Vogelbein

NORDSTEMMEN Der Festausschuss der Arbeitsgemeinschaft Handel, Handwerk und Gewerbe (AHHG) in Nordstemmen arbeitet derzeit auf Hochtouren, um den am letzten Augustwochenende stattfindenden Jahrmarkt vorzubereiten. Traditionell soll dazu auch ein Straßenfest stattfinden. Wäre da nicht die Baustelle am Kreisel, die eine Sperrung der Hauptstraße eigentlich unmöglich macht. Doch die Gemeinde gibt kurzfristig Entwarnung – dem Jahrmarkt steht also nichts mehr im Weg.

Das Engagement der AHHG-Mitglieder ist groß, wenn es um das Highlight im Nordstemmer Veranstaltungskalender geht. Zum 16. Mal laden die Gewerbetreibenden zum Nordstemmer Jahrmarkt ein. Im vergangenen Jahr stand das Fest im Zeichen des Mittelalters. Das hat den Verantwortlichen so gut gefallen, dass ein Hauch dieser Epoche auch diesmal den einen oder anderen Stand gestalterisch beeinflussen soll. Problematisch könnten jedoch die verzögerten Bauarbeiten am Nordstemmer Kreisel für die Planungen werden. „Offenbar ist es so, dass innerhalb einer Umleitung keine weitere Sperrung erlaubt ist“, erläutert AHHG-Vorsitzende Patricia Hasse. Das hätte zur Folge, dass die Hauptstraße für den fließenden Verkehr nicht gesperrt werden könnte. Ein Straßenfest, wie es in den vergangenen Jahren schon stattgefunden hat, müsste dann ausfallen. „Das wäre schon ein erheblicher Rückschlag“, sind sich die Mitglieder einig. Ein „Plan B“ muss allerdings nicht gesucht werden. Gemeindebürgermeister Norbert Pallentin gibt Entwarnung: „Auf Nachfrage hat mir das ÜWL mitgeteilt, dass die Arbeiten in der kommenden Woche abgeschlossen sind.“ Eine Sperrung in der Sperrung wäre aus verwaltungsrechtlichen Gründen tatsächlich nicht möglich gewesen, bestätigt das Gemeindeoberhaupt. Erleichterung auch bei den AHHG-Mitgliedern, die sich seit Wochen auf das Fest vorbereiten. „Dem Jahrmarkt steht jetzt nichts mehr im Weg“, so Hasse. Deshalb sind jetzt auch nur noch Kleinigkeiten zu erledigen, Plakate und Handzettel zu verteilen und ein geeigneter Platz für die Hüpfburg zu finden. Aber die Planungen sind flexibel. „Wo gehüpft wird, ist egal“, betont Andreas Arlt, Vorsitzender des GJR, und wird von Irmtraut Mundhenke, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, unterstützt: „Es kann nur gut werden.“

Auch ist es noch möglich, sich als Aussteller für den Jahrmarkt anzumelden. „Wir suchen insbesondere Kunsthandwerker, die sich präsentieren wollen“, sagt Vorstandsmitglied Heliestra Beckmann. Dennoch sind in diesem Jahr viele neue Aussteller und Händler mit dabei. Und auch die Livemusik verspricht so manche Überraschung.

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