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„Freundliche Atmosphäre“

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Annette Lieske, Rouven Lauenstein-Wagner und Nadine Wrobel (v.l.) sind für die meisten die ersten Ansprechpartner im Rathaus. Seit etwa einem Jahr sitzen sie im Einwohnercenter. Foto: Hüsing
Annette Lieske, Rouven Lauenstein-Wagner und Nadine Wrobel (v.l.) sind für die meisten die ersten Ansprechpartner im Rathaus. Seit etwa einem Jahr sitzen sie im Einwohnercenter. Foto: Hüsing

NORDSTEMMEN „Wir sind zumeist die ersten Ansprechpartner für die Bürger“, meint Rouven Lauenstein-Wagner. Zusammen mit Annette Lieske und Nadine Wrobel sitzt er im Einwohnercenter des Rathauses der Gemeinde Nordstemmen. „Wir haben mit den meisten Bürgerkontakt“, sind sich die Drei einig. Ob An- oder Ummeldungen, Ausweisbeantragungen oder Beglaubigungen – der Anlaufpunkt ist das Einwohnercenter.

Seit etwa einem Jahr sitzen die Drei im Einwohnercenter der Gemeinde Nordstemmen zusammen. Vorher waren die Verwaltungsmitarbeiter hier nur zu zweit. Durch die personelle Aufstockung ist es jetzt auch im Urlaubs- oder Krankheitsfall möglich, immer zu zweit für die Anliegen der Bürger da zu sein. „Wir haben nur sehr kurze Wartezeiten“, meint Rouven Lauenstein-Wagner. Insbesondere in der Urlaubszeit und zwischen Feiertagen nutzen viele Bürger ihre freien Tage, um Ausweise zu beantragen oder andere Anliegen vorzubringen.

„Reisepässe und Ausweise auszustellen, dauert in der Regel zwei bis drei Wochen“, weiß Lauenstein-Wagner. Zwar sei der Antrag binnen eines Tages in Bonn, da er nicht mehr in Papierform, sondern direkt elektronisch übermittelt werden kann, doch dort müsse er auch erst einmal bearbeitet werden.

Die Gemeinde Nordstemmen arbeitet im Einwohnercenter vermehrt mit Bürgermonitoren. So können die Antragssteller sofort sehen, ob ihre Angaben korrekt sind. „Wir gehören zu den wenigen, die so gut ausgestattet sind“, meint Annette Lieske, die vorher in Gronau tätig war. „Es herrscht hier eine angenehme Atmosphäre“, sind sich die drei Verwaltungswirte einig. So ist auch der Kontakt mit den Bürgern zumeist freundlich und nett. „Viele kommen her, um Dampf abzulassen. Aber wir bleiben ruhig und erklären ihnen,warum ein neues Foto notwendig ist“, nennt Nadine Wrobel ein Beispiel. „Wir helfen gerne, auch wenn andere Behörden zuständig sind, leiten wir Dokumente weiter“, erzählt sie, wie eng der Kontakt auch mit anderen Stellen ist. Allerdings sollten die Leute bereits informiert ins Rathaus kommen. „Was die Bürger für ihren Auslandsaufenthalt für Reisedokumente brauchen, können wir ihnen nicht sagen. Da hat jedes Land seine eigenen Bestimmungen“, so Annette Lieske. Auch im Hintergrund, außerhalb der Öffnungszeiten, laufen noch viele Prozesse ab.

Wer sich einmal über die Arbeit der Verwaltung informieren möchte, hat am 28. Juni beim Tag der offenen Tür anlässlich „40 Jahre Einheitsgemeinde“ Gelegenheit, mit den Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.

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