Straßensanierung auf Dauer teuer

Flickarbeiten: „Das tut weh“

Den Kreisel an der Kreisstraße 505 zwischen Zuckerfabrik und Schloss Marienburg hat es ganz besonders hart getroffen: Die Reparaturarbeiten sollen in der ersten Märzwoche beginnen, doch langfristig muss eine andere Lösung her, sagt die Leiterin der Straßenmeisterei Gronau, Carola Rex (kleines Bild).

NORDSTEMMEN Trotz des milden Winters haben Schwerlastverkehr und Rübenkampagne die Straßen in der Gemeinde Nordstemmen stark mitgenommen. Besonders betroffen sind die Landesstraße zwischen Betheln und Burgstemmen sowie der Kreisel Richtung Marienburg. Erstere wird zurzeit von einer Hildesheimer Firma ausgebessert, der „durchlöcherte Kreisel“ braucht jedoch deutlich mehr Aufmerksamkeit, erklärt Carola Rex, Leiterin der Straßenmeisterei in Gronau.

„Das tut weh“, sagt Carola Rex mit Blick auf die Kosten, die durch die jährlichen Reparaturen an den Straßenoberflächen entstehen. Besonders der Kreisel an der Kreisstraße 505 Richtung Adensen und Schloss Marienburg befindet sich nach einer kurzen Rübenkampagne und dem durchlaufenden Schwerlastverkehr in einem „furchtbaren Zustand“. Mehrere Zentimeter tiefe Löcher lassen den Kreisverkehr wie durch eine Mondlandschaft fahren, denn alte Flickstellen sind erneut aufgebrochen. Eine Grundsanierung der K 505 steht schon seit langem auf der Agenda, doch „die Amtsmühlen mahlen langsam“, erklärt Rex, die aber durchaus Hoffnung hat, dass schon im nächsten Jahr begonnen werden könnte. Probleme machen aktuell noch ausstehende Grundstücksaneignungen.

Diese Grundsanierung kommt für den Kreisel fast schon zu spät: „Wir denken, dass wir die groben Stellen in der ersten Märzwoche angehen“, kündigt Rex an. Doch das Problem sei im wahrsten Sinne viel tiefer: Inzwischen ist der Kreisel in seiner Grundstruktur beschädigt und stark abgesackt. Dass die geflickten Stellen immer wieder aufbrechen, liege an den darunterliegenden Schichten. „Unsere Aufgabe ist es, den Kreisel für eine weitere Kampagne bereitzustellen“, zeigt sich die Leiterin der Straßenmeisterei Gronau vorsichtig optimistisch, dass der Asphalt noch ein weiteres Jahr halten könnte.

Viele Löcher

Auch auf der Landesstraße zwischen Betheln und Burgstemmen sind einige Stellen aufgebrochen. Eine Spezialfirma aus Hildesheim ist aktuell damit beschäftigt, die Fahrbahn großzügig auszubessern. Der Verkehr wird noch bis zum Wochenende an der Wanderbaustelle vorbeigeleitet, kündigt Rex an. Schon vor Weihnachten waren in Nordstemmen zahlreiche Flickarbeiten notwendig gewesen: Unter anderem wurde der Kreisel an der Hauptstraße ausgebessert. „Langfristig wird das ziemlich teuer, immer nur notdürftig zu flicken“, kritisiert Carola Rex. Im Falle des Kreisels an der K 505 vermutet sie Kosten in Höhe von über 10 000 Euro, die allein dafür notwendig sind, die gröbsten Stellen verkehrssicher auszubessern.

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