Feuerwehren in Nordstemmen hatten 100 Einsätze im zurückliegenden Jahr

„Feuerwehr lebt von der Präsenz“

Feuerwehr-Pressesprecher Daniel Freitag zeigt, dass Fahrzeuge der Gemeinde-Feuerwehr mit Tablets ausgestattet sind, die dem Einsatzleiter nützliche Informationen wie Kartenmaterial an die Hand geben.
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Feuerwehr-Pressesprecher Daniel Freitag zeigt, dass Fahrzeuge der Gemeinde-Feuerwehr mit Tablets ausgestattet sind, die dem Einsatzleiter nützliche Informationen wie Kartenmaterial an die Hand geben.

Nordstemmen – 100 Einsätze verzeichneten die Feuerwehren in der Gemeinde Nordstemmen. Deutlich weniger als im Vorjahr. Eine mögliche Erklärung: „Wir hatten weniger Einsätze im Lockdown“, sagt Daniel Freitag, der allerdings zugleich darauf hinweist, dass nach dem ersten Lockdown im März vergangenen Jahres die Einsatzzahlen nach oben schossen.

„Wir hatten sehr viele Brände, Ölspuren und auch Verkehrsunfälle“, lässt der Pressesprecher der Gemeinde-Feuerwehr das vergangene Jahr Revue passieren. Unter den 18 Brandeinsätzen war auch das große Feuer, das ein Haus in Heyersum unbewohnbar machte. Des Weiteren rückten die Wehren zu 62 Hilfeleistungen aus. Die vor rund vier Jahren gegründeten First-Responder-Einheiten der Feuerwehren hatten acht Einsätze im vergangenen Jahr. Zwölf Fehlalarme sind ebenso in der Einsatzstatistik enthalten. 

Unter strengen Hygieneregeln war es den Einsatzkräften im Sommer 2020 möglich, sich zu gemeinsamen Diensten zu treffen. „Es herrschte wirklich eine große Disziplin“, hebt Daniel Freitag hervor. Aber: „Die Kameradschaft leidet darunter“ ­– bis heute. „Die Feuerwehr lebt von der Präsenz“, betont er. Doch seit Monaten ist kein Dienstbetrieb mehr möglich. Viele Feuerwehren in der Gemeinde bieten inzwischen Online-Dienste an. – jk

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