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Feuerwehr feiert das Miteinander

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Ortsbrandmeister Patrick Eisfelder bedankt sich für die Wiederwahl, zieht Bilanz und blickt auf die kommenden Jahre.
Ortsbrandmeister Patrick Eisfelder bedankt sich für die Wiederwahl, zieht Bilanz und blickt auf die kommenden Jahre. © Anne Paggel

Nordstemmen – „Ein riesiges Wiedersehen nach zwei Jahren Abstinenz von der Feuerwehr“, begrüßte Ortsbrandmeister Patrick Eisfelder die Anwesenden bei der Jahreshauptversammlung der Nordstemmer Ortsfeuerwehr vergangenen Samstag. Das Zusammentreffen im Gasthaus Deutsches Haus, musikalisch begleitet durch das Nordstemmer Blasorchester, fand in einem anderen Rahmen statt als üblich. „Dieses Mal ist es nicht nass und nicht kalt“, erklärte Eisfelder schmunzelnd.

Im Januar gab es bereits eine Versammlung, allerdings in kleinem Rahmen, bei der ein Großteil der Beförderungen und Ehrungen für dieses Jahr auf der Tagesordnung standen. Daher fiel dieser Programmpunkt etwas kürzer aus. Befördert wurden Alina Schurmann zur Feuerwehrfrau und Benjamin Passior zum Oberfeuerwehrmann. Applaus und Glückwünsche gab es aber auch für die zuvor beförderten und geehrten Mitglieder. Geehrt wurden außerdem 13 Kameraden, die seit 2020 verstorben sind. 
Die Kinderfeuerwehr „Feuerwölfe“, trifft sich seit vergangenem Juli wieder regelmäßig. 2022 fanden bereits neun Dienste statt, so Leiter Andreas Burkschat. Besonders gut seien die Funkgeräte bei den Kindern angekommen. 
Vermisst wurde während der pandemiebedingten Auszeit vor allem das Miteinander und die Kameradschaftspflege, auch bei der Jugendfeuerwehr, ergänzte Nicole Lisurek. Die elf Mitglieder planen einen gemeinsamen Wochenendtrip mit den anderen Jugendfeuerwehren der Gemeinde nach Hohegeiß sowie ein Grillen mit der Kinderfeuerwehr. Auch die Alterskameraden Mahlerten und Nordstemmen hoffen darauf, „dass Corona uns nicht wieder dazwischenspringt“, berichtete Bernd Person. Zwei Tagesausflüge sind bereits in Planung. Nach zwei Jahren Ungewissheit war es anfangs schwierig, die Dienste zu planen und zu gestalten, berichtete Gruppenführer Thomas Beyer. „Feuerwehr lebt von der Praxis“, ergänzte er. Die Pandemie sei eine katastrophale Belastung gewesen. Es gelte jetzt, die gestohlene Ausbildungszeit nachzuholen. Dazu gibt es zusätzliche Unterstützung in der Ausbildung und einen weiteren Termin alle zwei Wochen. „Feuerwehr ist ein Handwerk“, so Beyer, in der nächsten Zeit liege der Fokus auf dessen Erlernen. 

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