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Erster Bus mit Geflüchteten

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Von: Larissa Zimmer

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Die Sarstedter Sporthalle ist unter anderem mit Etagenbetten als Notunterkunft hergerichtet worden.
Die Sarstedter Sporthalle ist unter anderem mit Etagenbetten als Notunterkunft hergerichtet worden. © Landkreis Hildesheim

Sarstedt – Die ersten Geflüchteten aus der Ukraine, die dem Landkreis Hildesheim über die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen zugewiesen wurden, kommen am heutigen Dienstag, 15. März, im Kreisgebiet an. Sie kommen in einer Notunterkunft in Sarstedt unter.

Etwa 25 Personen, die mit dem Bus vom Ankunftszentrum in Bramsche hergebracht werden, werden im Lauf des Tages im Kreishaus registriert und erhalten weitere Informationen – beispielsweise zu Impfangeboten. Im Anschluss werden sie nach Sarstedt gebracht. Dort wurde die Sporthalle des Gymnasiums als Notunterkunft hergerichtet. Das Amt für Bevölkerungsschutz und das Amt für Gebäudewirtschaft haben seit gestern Vormittag gemeinsam mit einem Messebauunternehmen aus dem Landkreis die Einrichtung der Halle übernommen. Dort sind zehn Segmente mit jeweils fünf bis sechs (Etagen-)Betten ausgestattet worden, so dass je nach Konstellation 50 bis 60 Personen vorübergehend untergebracht werden können. Wasch- und Duschmöglichkeiten sind vorhanden.

Der Aufbau und die Einrichtung der Sporthalle für die Geflüchteten wurden vom ABC-Zug des Landkreises, der Feuerwehrtechnischen Zentrale sowie dem Bauhof und der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Sarstedt und den Maltesern Hildesheim unterstützt. Letztere übernehmen auch die Versorgung der Menschen, die in der Sporthalle unterkommen. Landrat Bernd Lynack wird die Geflüchteten am Abend gemeinsam mit Sarstedts Bürgermeisterin Heike Brennecke begrüßen.

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