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Schröder: „Hier ist jede willkommen“

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„Wir sind schon ein guter Haufen“ (v.l.): Gundi Bartelt, Ulla Schnitzer, Friederike Schröder und Angelika Pallentin.
„Wir sind schon ein guter Haufen“ (v.l.): Gundi Bartelt, Ulla Schnitzer, Friederike Schröder und Angelika Pallentin. © Beutnagel

Barnten – Bereits seit 25 Jahren gibt es den Kreis „Frauen treffen Frauen“ in Barnten. „Die Grundidee ist um 1996 entstanden und kam von einer Frau, die mittlerweile nicht mehr in Barnten wohnt“, berichtet Ulla Schnitzer, Besucherin des Kreises. „Dann haben wir mit fünf oder sechs Frauen gestartet.“ 

Einmal im Monat – immer Mittwochabend – trifft sich der Kreis nun im Barntener Gemeindehaus. „Wichtig ist, dass dies keine kirchliche Veranstaltung ist – auch wenn wir uns im Gemeindehaus treffen“, erklärt Friederike Schröder. „Hier ist jede willkommen.“ Wie der Name schon sagt: Der Kreis ist wirklich nur für Frauen gedacht: „Ich glaube, man unterhält sich ganz anders, wenn man alleine unter Frauen ist“, ergänzt Schnitzer. Aber: „Das ist kein Kaffeekränzchen in dem Sinne“, erklärt Gundi Bartelt. „Bei jedem Treffen gibt es ein anderes Thema. Wir machen Ausflüge oder laden auch mal jemanden ein, um uns Vorträge anzuhören.“ Mindestens einmal im Jahr gibt es einen Ausflug. Der Kreis war bereits in Magdeburg, Hamburg und Lüneburg. „Dort machen wir dann Stadtführungen, gehen essen und bummeln durch die Stadt“, erzählt Bartelt.

Der Kreis besteht aus 18 bis 20 Frauen, die immer mal wieder dabei sind. „Bei uns gibt es keinen Mitgliedsbeitrag, wir sind schließlich kein Verein“, erklärt Schröder. „Wenn man Lust hat, kommt man.“ „Manche bringen auch mal Freundinnen mit“, berichtet Angelika Pallentin. „Das ist auch gerne gesehen. So haben wir auch Besucherinnen aus Rössing und aus Hildesheim.“ Der Kreis ist nicht ans Alter gebunden, doch: „Die meisten sind zwischen 50 und 75 Jahre alt“, erzählt Bartelt. „Aber auch jüngere Frauen können sehr gerne mal vorbeikommen.“ Wichtig ist den Frauen des Kreises, dass nicht übereinander geredet wird: „Hier wird nicht getratscht. Das funktioniert tatsächlich sehr gut“, berichtet Bartelt erfreut. „Jede darf hier so sein, wie sie will.“ „Hat jemand mal ein Problem und wir sprechen darüber, bleibt das natürlich in der Gruppe“, ergänzt Schröder. „Wir helfen uns gegenseitig und geben das zur Not an entsprechende Leute weiter.“

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