Sanierung der ICE-Trasse beginnt am Dienstag, 11. Juni

DB-Ausbau: Auf Baulärm einstellen

+
Ein Eindruck von den Arbeiten an einer Schnellfahrstrecke mit dem Schnellumbauzug der Deutschen Bahn. Ähnlich werden auch die Arbeiten bei Rössing und Barnten verlaufen.

Rössing/Barnten – Ab 11. Juni wird die DB ihre Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg sanieren, beginnend mit dem Abschnitt Hannover-Göttingen. Bis 14. Dezember sollen die Arbeiten des ersten Abschnitts dauern. Auch anliegende Bürger, etwa in Rössing und Barnten, müssen mit Beeinträchtigungen rechnen.

„Durch ausgefeilte Baukonzepte und frühzeitige Information sollen die Auswirkungen der Baumaßnahmen so gering wie möglich gehalten werden“, kündigt die DB an. Dennoch könnten die natürlich nicht gänzlich vermieden werden. Da besagte ICE-Trasse auch an Barnten und Rössing vorbeiführt, hat die LDZ bei der DB nachgefragt, mit welchen Beeinträchtigungen die Anlieger während der Bauzeit rechnen müssen.

Der Abschnitt Hannover-Barnten soll bis Mittwoch, 31. Juli, abgeschlossen sein, ein Einwurfzettel in betroffene Haushalte besagte: „Im genannten Zeitraum ist mit einem erhöhten, straßenseitigen Verkehrsaufkommen durch Lkw-Transporte zu rechnen.“ Weiterführende Informationen liefert DB-Sprecherin Sabine Brunkhorst. „Die Arbeiten finden auch in den Nächten statt. Dabei handelt es sich weitgehend um Verlade- und Transportarbeiten. Teilweise werden auch Großmaschinen durchgehend – also auch nachts – eingesetzt“, sagt sie und führt weiter aus: „Es werden alle nach dem Stand der Technik zur Verfügung stehenden und im Rahmen des Bauablaufs zumutbaren Möglichkeiten ausgeschöpft, um die Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten.“ Trotzdem lasse sich ein gewisses Maß an Baulärm während der Arbeiten nicht vermeiden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare