Daniela Rump (SPD) engagiert sich vor allem für soziale und bildungspolitische Themen

Eine starke Stimme für junge Menschen

Setzt sich für die ein, die oft selbst keine politische Stimme haben: Daniela Rump ist neben ihrem Studium politisch aktiv – unter anderem im Gemeinderat Nordstemmen.
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Setzt sich für die ein, die oft selbst keine politische Stimme haben: Daniela Rump ist neben ihrem Studium politisch aktiv – unter anderem im Gemeinderat Nordstemmen.

Adensen – „Ich sehe es auch als eine Art Hobby. Dadurch nehme ich mir gerne Zeit dafür.“ So erklärt Daniela Rump ihre politische Arbeit, die sie neben ihrem Jura-Studium ausführt. Zum zweiten Mal gehört die 25-Jährige dem Juso-Landesvorstand Niedersachsen als stellvertrende Vorsitzende an. Außerdem ist sie Mitglied im SPD-Landesvorstand, stellvertrende Unterbezirksvorsitzende in Hildesheim, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes Niedersachsen und im Rat der Gemeinde Nordstemmen, in dem sie dem Schulausschuss als Vorsitzende angehört und die Position der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD bekleidet. „Gerade im Wahlkampf ist das natürlich besonders anstrengend“, berichtet sie. „Aber sonst ist das gut vereinbar.“

Rump engagiert sich vor allem für die sozial- und bildungspolitischen Themen: „Ich will etwas für die Menschen erreichen, die dazu selbst keine Möglichkeiten haben. Zum Beispiel für Kinder.“ Eben deshalb ist sie aktiv im Schulausschuss im Nordstemmer Gemeinderat und im Kinderschutzbund. „Dass Bildung oft von dem Geldbeutel der Eltern abhängt, ist einfach ungerecht. Gegen diese Chancenungleichheit können wir so viel tun.“ Rump setzt sich für kostenfreie Materialien und kostenfreies Essen an Schulen ein. „Jedes vierte Kind in Niedersachsen lebt in Armut. Viele denken immer, das Thema wäre so weit weg, aber diese Zahl sollte uns wirklich alarmieren.“ Wichtig sei ihr das Vorantreiben der Digitalisierung an Schulen und das Thema Demokratisierung. „Junge Menschen brauchen echte Beteiligungsmöglichkeiten in allen sie betreffenden Lebensbereichen und keine bloße Scheinbeteiligung“, erläutert die junge Politikerin. „Die Einführung eines Jugendbürgermeisters wäre hier eine Möglichkeit. Ich glaube, dass viele junge Menschen viele tolle Ideen haben und diese auch einbringen möchten.“ Als positives Beispiel nennt Rump den Aufbau des Jugendparlaments in Hildesheim: „Wenn es genug motivierte Jugendliche in Nordstemmen gibt, wäre das auch hier möglich.“ Besonders freuen würde sie sich auch, wenn Schüler ihre Belange im Schulausschuss vortragen. lb

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