Helfer verhindern Schlimmeres

Brennender Lebensbaum

Brandeinsatz Nordstemmen Wohnhausbrand
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Die Feuerwehr rückt zu einem gemeldeten Wohnhausbrand aus. Vor Ort stellt sich jedoch heraus, dass das Einfamilienhaus nicht vom Brand eines nebenstehenden Lebensbaums betroffen ist.

Nordstemmen – Gestern Abend, 22. Juli, ist die Feuerwehr zu einem gemeldeten Wohnhausbrand nach Nordstemmen ausgerückt. Aufgeregte Nachbarn hatten per Notruf eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich eines Einfamilienhauses gemeldet.

Daraufhin alarmierte die Feuerwehrleitstelle Hildesheim gleich mehrere Ortsfeuerwehren zur Einsatzstelle. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein mehrere Meter hoher Lebensbaum in Flammen stand. Der in unmittelbarer Nähe zur Hausfassade befindliche Nadelbaum war vermutlich beim Abflammen von Unkraut mit einem Gasbrenner in Brand geraten. Die in den Blättern befindlichen ätherischen Öle hatten das Gewächs in Sekundenschnelle aufbrennen lassen und so die starke Rauchentwicklung erzeugt.

Ein Nachbar, der den Vorfall beobachtet hatte, eilte dem sichtlich geschockten Hausbesitzer zu Hilfe. Da der Löscherfolg mit einem herbeigeholten Gartenschlauch jedoch ausblieb, hielt der Nachbar stattdessen mit dem Wasserstrahl auf den Dachbereich und die Hausfassade, wodurch diese heruntergekühlt und somit vermutlich Schlimmeres verhindert wurde.

Ein Trupp der Ortsfeuerwehr Mahlerten, die als erste Wehr an der Einsatzstelle eintraf, löschte schließlich den brennenden Lebensbaum ab. Anschließend kontrollierte ein weiterer Trupp unter Atemschutz den oberen Dachbereich im Innern des Einfamilienhauses. Hier konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Da der Brandrauch jedoch den Dachbodenbereich verraucht hatte, wurde abschließend ein Hochdrucklüfter eingesetzt.

Im Einsatz befanden sich insgesamt 40 Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren Burgstemmen, Mahlerten und Nordstemmen. Auch die Drehleiter aus Gronau befand sich auf der Anfahrt, konnte diese jedoch kurze Zeit später wieder abbrechen.

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