VfL Adensen-Hallerburg plant Anbau sanitärer Anlagen an bestehendes Sportheim / Ortsrat unterstützt Vorhaben

Bereich für Schiedsrichter eingeplant

Heiner Schütte, Iris Uschner und Dietrich Lampe (von links) vom VfL Adensen-Hallerburg studieren die Skizze des beauftragten Architekten zum Umbau des Sportheims. Fotos: Hüsing

ADENSEN Gemeinsame Duschen für Männer und Frauen, keine Umkleide für den Schiedsrichter und eine Gestaltung aus den 1970er Jahren: Das Sportheim des VfL Adensen-Hallerburg bedarf aus Sicht des Vereinsvorstands einer Sanierung. Bei einer Begehung zusammen mit dem Ortsrat und Verwaltungsvertretern der Gemeinde wurde nun überlegt, einen Anbau für sanitäre Anlagen zu schaffen.

„Das sieht hier eigentlich noch genauso aus, wie zu meinen aktiven Zeiten“, denkt Dietrich Lampe rund 40 Jahre zurück. Seit den 1970er Jahren ist ein Teil des Sportheims Im Schlingen an den VfL Adensen-Hallerburg von der Gemeinde, der Grundstück und Gebäude gehören, verpachtet.

„Wir sorgen für die Instandhaltung“, erklärt Vereinsvorsitzender Heiner Schütte. So sei im vergangenen Jahr die Regenrinne erneuert worden und dieses Jahr sind neue Türen im Haushalt der Gemeinde berücksichtigt. „Eigentlich wollten wir vom Verein aus die Duschen sanieren, aber bei der Begehung hat sich gezeigt, dass das eigentlich nicht ausreichen würde“, sagt Schütte. Deshalb hat der Verein einen Architekten mit einer Planungsskizze beauftragt. Die Skizze sieht einen Anbau vor, in dem separate sanitäre Anlagen für Männer und Frauen eingebaut werden sollen. „Außerdem bekommt der Schiedsrichter endlich einen eigenen Bereich“, fügt Schütte hinzu. Bislang musste sich dieser entweder in der kleinen Küche oder zusammen mit der Mannschaft umziehen. Rund 35 Quadratmeter sollen von der Wiese des Spielplatzes für den Anbau abgezweigt werden. Außerdem würde der Schuppen durch eine Garage ersetzt, in der auch der Rasenmäher seinen Platz fände.

Das Vereinsheim wird von den Adenser und Hallerburgern rege genutzt. „Ich bin eigentlich jeden Tag hier, und die Mitglieder treffen sich zum Training, an Spieltagen und zum Klönen in unseren kleinen Räumen“, erzählt Iris Uschner, Spartenleiterin Fußball. Da die Rolf-Gehrke-Halle seit einiger Zeit vom TTC geführt wird, müsste der VfL dort für jede Stunde Miete zahlen. „Da würde einiges zusammenkommen“, ist sich Heiner Schütte sicher. Deshalb ist er froh, dass der Ortsrat Adensen die Pläne des VfL unterstützt und auch die Gemeinde die Notwendigkeit eines An- oder sogar Neubaus sehe.

Allerdings soll nach Angaben von Fachbereichsleiter Markus Tischbier zunächst noch ein Planungsgespräch geführt werden, in dem es auch um die Finanzierbarkeit gehen soll, bevor die Pläne dann letztendlich den politischen Gremien der Gemeinde Nordstemmen vorgelegt werden.

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