Bürgerhilfe des Landkreises besucht Nordstemmen mit Machmits-Mobil / Beratungsangebote und Nachbarschaftshilfe

Beratung jetzt auch direkt vor Ort

Das Machmits-Mobil hält als erstes in Nordstemmen (v.l.): Manuel Stender, Manfred Mahenke, Barbara Benthin, Holger Meyer, Kornelia Netenjakob, Nadine Wrobel, Elke Meinhart, Antje Rose und Norbert Pallentin.

NORDSTEMMEN Beratung in Wohn-, Senioren- und Pflegefragen, aber auch bezüglich des bürgerschaftlichen Engagements sind bei den Machmits des Landkreises Hildesheim an der richtigen Adresse. Das Beratungsteam bietet regelmäßig auch Termine in den Kommunen an – jetzt sogar mobil mit eigenem Fahrzeug, das über Standheizung verfügt. Erste Station machte das Machmits-Mobil in Nordstemmen vor den Toren des Komm-Mehrgenerationenhauses.

Während Holger Meyer in den Räumen des Komm den Barntener Manfred Hänsch zum Thema Vorsorgevollmacht berät, sitzt Barbara Benthin im Machmits-Mobil, um über bürgerschaftliches Engagement zu sprechen. Durch verschiedene Angebote ermöglichen die Machmits des Landkreises den Bürgern, ihre Beratungsgespräche sowohl in Hildesheim als auch in den eigenen Kommunen zu führen. „Wir leiten Anfragen auch an die entsprechenden Fachdienste weiter und können so eine kurzfristige Bearbeitung erwirken“, betont Barbara Benthin den „kurzen Draht“ zu den Verwaltungen.

„Nicht jeder traut sich, das Amt zu besuchen“, berichtet Kornelia Netenjakob von ihren Erfahrungen. Deshalb sei es schön, auch Beratungstermine in Nordstemmen anbieten zu können. Hier hält jetzt auch das Machmits-Mobil zum ersten Mal. „Ich freue mich, dass das Mobil hier Station macht“, sagt Bürgermeister Norbert Pallentin. Das zeige, dass dort, wo Sachen bereits gut laufen, diese auch unterstützt und am Leben gehalten würden: „So können wir das Wohlfühlverhalten der älteren Bevölkerung stärken, ihnen Wege abnehmen und Hemmungen abbauen.“ Der Bedarf für Beratungen dieser Art sei durchaus da, bestätigt auch Kornelia Netenjakob. „Wir beschäftigen uns mit Themen wie Altersvorsorge, Pflege und Vollmachten oft erst, wenn es einen akuten Grund gibt“, ergänzt Nadine Wrobel von der Gemeindeverwaltung. Auch ihrer Familie sei es so gegangen, als die Großmutter pflegebedürftig wurde.

Barbara Benthin kümmert sich bei den Machmits um den Bereich des bürgerschaftlichen Engagements. So versucht im Moment zum Beispiel eine Familie aus Nordstemmen, eine Leihoma zu finden – nicht, damit diese als Babysitter fungiert, sondern um ihren Kindern einen Kontakt zu einer anderen Generation zu ermöglichen. „Ähnliche Anfragen oder auch diejenigen, die eine solche Patenschaft übernehmen möchten, können sich gerne bei uns melden“, bieten die Machmits Nachbarschaftshilfe. Eine Kontaktaufnahme ist über die Telefonnummer 05121/3092631 oder per Mail an Barbara.Benthin@Landkreishildesheim.de möglich.

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