Art Factory in Nordstemmen: Start frühestens Mitte Mai

Ganz viele neue Ideen

Damit es nicht langweilig wird, stellt Annett Kruppa immer wieder verschiedene Bilder im Schaufenster aus.
+
Damit es nicht langweilig wird, stellt Annett Kruppa immer wieder verschiedene Bilder im Schaufenster aus.

Nordstemmen – „Vor Weihnachten habe ich noch gedacht, dass wir spätestens im März wieder loslegen können“, erzählt Annett Kruppa, Betreiberin der Art Factory. Doch dann kam wieder alles anders. Die Planungen für das erste Semester sind so gut wie gelaufen und mit einem Start rechnet Annett Kruppa frühestens Mitte Mai. Auch der fünfte Geburtstag der Art Factory am 13. März ist im Corona-Lockdown untergegangen.

Im Sommer kann sich die Künstlerin gut vorstellen, das Programm nach draußen in den Garten zu verlegen. „Das Angebot richtet sich dann an weniger Personen, um Abstand halten zu können. Es können Bierzeltgarnituren aufgestellt werden und wenn es richtig warm ist, kann man sich auch direkt in den Rasen setzen“, erklärt Annett Kruppa und macht sich dabei viele Gedanken über Alternativen. So eigne sich der Garten beispielsweise auch gut für „Action Painting“. Allerdings ist man hier vom Wetter abhängig. Die kursfreie Zeit im vergangenen Jahr hat die Künstlerin intensiv genutzt, um sich beim Töpfern weiterzubilden. Sowohl an Töpferkursen als auch an getöpferten Gegenständen besteht aktuell ein sehr großes Interesse. „In dieser Zeit, in der die Menschen öfter zu Hause sind, da wollen sie es sich im Haus und vor allem auch im Garten schön machen.“, sagt sie.

Derzeit arbeitet die Künstlerin vor allem von zu Hause und ist seltener in der Art Factory in Nordstemmen. Sie freut sich aber darauf, bald wieder Kurse geben zu können und Menschen zu treffen. „Unter bestimmten Bedingungen möchte ich noch gar nicht öffnen. Es ist wichtig, dass wir uns alle an die Regelungen halten, damit wir gesund bleiben. Das ist jetzt das Wichtigste“, verdeutlicht Annett Kruppa. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare