Überlandwerk Leinetal wechselt Wasserrohre unterhalb der Hauptstraße aus

Alte Gussleitungen ersetzen

Das Überlandwerk Leinetal (ÜWL) erneuert im Bereich des Kreisels in Richtung Bahnhof in einer Länge von 250 Metern Wasserrohre, die zum Großteil unter der Fahrbahn verlegt sind. Für die Arbeiten regelt dann eine Ampelschaltung vorübergehend den Verkehr. Foto: Hüsing

NORDSTEMMEN  An der Nordstemmer Hauptstraße kann es in den nächsten sechs bis acht Wochen zu Verkehrsbehinderungen kommen. Bereits gestern wurde am Kreisel zwischen der Rathausstraße und der Hauptstraße eine Ampelanlage installiert.

Grund der Maßnahme sind Arbeiten des Überlandwerks Leinetal (ÜWL). „Es handelt sich um eine Wassermaßnahme. In dem betroffenen Bereich ist es in der Vergangenheit mehrfach zu Rohrbrüchen gekommen“, sagt Markus Königshofen von der Geschäftsleitung des ÜWL auf Nachfrage der LDZ. So seien an der Hauptstraße zum Teil noch Gussleitungen verlegt, die über 100 Jahre alt sind. „Sie sind marode und müssen nach der ganzen Zeit ausgetauscht werden“, so Königshofen. Um nicht über die ganze Strecke von 250 Metern die Straße aufreißen zu müssen, werde im Spülbohrerverfahren gearbeitet.

„So können wir größtenteils unterirdisch vorgehen“, schildert Markus Königshofen. Für den Bohrer würden lediglich Kopflöcher geschaffen. Eins davon befindet sich unmittelbar am Kreisel in Richtung Burgstemmen, so dass die Ampelschaltung notwendig wird. Für die Maßnahme sind sechs bis acht Wochen angesetzt, um die 250 Meter vom Kreisel in Richtung Bahnhof zu ersetzen. „Es werden die Hauptleitung sowie betroffene und veraltete Hausanschlüsse in Ordnung gebracht“, sagt Markus Königshofen. Angedacht sei, das Wasserrohr in einem Stück durchzuziehen. „Aber wir wissen vorher nie, wann der Bohrer feststecken könnte“, nennt der Geschäftsführer ein paar Unwegsamkeiten die unter der Erde auf die Arbeiter warten könnten. Da die meisten Wasserrohre vor rund 100 Jahren noch unterhalb des Straßenasphalts verlegt wurden, wird auch hier gebohrt werden müssen. Zu einer Vollsperrung käme es jedoch nicht. „Die Hauptstraße wird immer einseitig zu befahren sein“, sagt Markus Königshofen.

Beginn der Maßnahme, die zwischen 50 000 und 70 000 Euro kosten wird, soll am Montag, 28. Juli, sein. kim

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