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Mobilität in Nörten-Hardenberg

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Von: Janina Watermann

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Übergabe Förderbescheid Nörten Pauls Glombitza
Das Land unterstützt den Flecken Nörten-Hardenberg mit einer Förderung in Höhe von knapp 30.000 Euro für ein Mobilitätskonzept. Astrid Pauls (links) übergibt Susanne Glombitza den Förderbescheid. © Janina Watermann

Nörten-Hardenberg – Über einen Förderbescheid im Rahmen des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt!“ kann sich der Flecken Nörten-Hardenberg freuen. Die knapp 33.000 Euro teure Entwicklung eines Mobilitätskonzepts wird vom Land mit 90 Prozent gefördert.

Astrid Pauls, Dezernatsleiterin im Amt für Regionale Landesentwicklung Braunschweig, überreichte Bürgermeisterin Susanne Glombitza am Dienstag den Bescheid. „Das Land lässt die Kommunen mit den Auswirkungen der Pandemie nicht allein. Das Sofortprogramm ,Perspektive Innenstadt!‘ soll Innenstädte stärken und attraktiv für Besucher machen. Hierfür ist eine gute Erreichbarkeit wesentlich“, so Pauls.

Mit dem Mobilitätskonzept, das die AGC Göttingen GmbH nun erarbeiten soll, soll die Erreichbarkeit des Fleckens mit alternativen Verkehrsmitteln aus den Ortschaften wesentlich verbessert werden. Im Vordergrund stehen dabei der ÖPNV sowie bessere Wege für Fußgänger und Radfahrer. „Damit möchten wir die Innenstadt und den Einzelhandel in Nörten stärken“, betont Glombitza. Aus dem Mobilitätskonzept sollen sich später dann investive Maßnahmen ableiten lassen. Ende des Jahres soll das Konzept vorgestellt werden.

Von dem insgesamt 177.500 Euro umfassenden Fleckenbudget aus dem Sofortprogramm – die Gemeinde Nörten-Hardenberg hat den Antrag im Kommunalverbund mit Katlenburg-Lindau gestellt und teilt sich somit die maximale Fördersumme – sollen zudem auch noch Ruhe-Oasen finanziert werden. Der Antrag liegt dem Land bereits vor und soll in Kürze beschieden werden. Die voraussichtlich sechs Ruhe-Oasen sollen am Kommunalfriedhof entstehen. Dieser verbindet das Einzelhandelszentrum im Süden mit den Geschäften im Ortskern. Insgesamt soll das Ortsbild dort eine deutliche Aufwertung erfahren. So ist geplant, die Kreuzung B446/Göttinger Straße/Hannoversche Straße zu einem Kreisverkehr umzubauen. „Mit dem Bund ist bereits alles abgestimmt“, hofft Glombitza auf einen baldigen Baubeginn. In diesem Zuge soll auch der geschotterte Weg zum Friedhof saniert werden.

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