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Viele Gebäude erzählen vom vergangenen jüdischen Leben in der Stadt

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KZ-Gedenkstätte Moringen
Die KZ-Gedenkstätte Moringen in der Langen Straße: Hier beginnt der historische Stadtrundgang. © KZ-Gedenkstätte Moringen

Moringen – Einen historischen Stadtrundgang zum jüdischen Leben in Moringen bietet das Team der KZ-Gedenkstätte am Freitag, 20. Mai, an. Interessierte treffen sich um 15 Uhr an der KZ-Gedenkstätte in der Langen Straße 58. Im Gebäude besteht Maskenpflicht.

In Moringen gibt es heute keine jüdische Gemeinde mehr. Jedoch erzählen viele Gebäude vom vergangenen jüdischen Leben in der Stadt und zeigen, dass das Judentum seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung 1577 im Amt Moringen einen reichhaltigen Bestandteil der städtischen Gemeinschaft bildete. Mit der NS-Zeit fand dieser Teil des Moringer Alltags ein jähes Ende.

Der etwa zweistündige Rundgang findet draußen statt und wird von Uwe Reinecke geleitet. Stationen sind u.a. Wohn- und Geschäftshäuser ehemaliger jüdischer Bürger sowie der jüdische Friedhof. Männliche Teilnehmer sollten für den Besuch des jüdischen Friedhofs eine Kopfbedeckung mitnehmen.

Die Veranstaltenden empfehlen, sich vor der Anreise freiwillig auf Covid-19 zu testen. Anmeldungen sind telefonisch unter 05554/2520 oder info@gedenkstaette-moringen.de möglich.

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