Einsatzgeschehen vom Wochenende

Verkehrsunfälle und Alice-Sabotage

Polizeiauto
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Symbolbild.

Landkreis Northeim – Verkehrsunfälle, Beschädigung, Diebstahl und Corona-Verstoß: Ein Überblick über das Einsatzgeschehen vom Wochenende im Südkreis.

Aus ungeklärter Ursache ist eine 36-jährige Einbeckerin am 19. Februar gegen 17.25 Uhr auf der Straße „Zum Kahlen Feld“ in Hohnstedt nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und frontal mit der Grundstücksmauer eines ebenfalls 36-jährigen Anwohners kollidiert. Bei dem Aufprall wurde der im Auto der Einbeckerin mitfahrende, elfjährige Sohn leicht verletzt. Er wurde vor Ort ambulant von der Besatzung eines Rettungswagen behandelt. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden an der Mauer und am Auto in Höhe von etwa 19.000 Euro. Das nicht mehr fahrbereite Auto wurde abgeschleppt.

Alice ist erneut sabotiert worden: Am 19. Februar haben bislang unbekannte Täter in der Zeit von 16 bis 19.25 Uhr das Erfassungsfeld der elektronischen Geschwindigkeitsmessanlage im Bereich der Einbecker Landstraße in Northeim überklebt und sie damit in ihrer Funktionsfähigkeit eingeschränkt. Die Störung einer Anlage dieser Art stellt eine Straftat dar und kann eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren nach sich ziehen. Hinweise nehmen die Polizei Northeim sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Ein bislang unbekannter Täter hat am 20. Februar zwischen 7.55 und 8.50 Uhr einen mit Lenkradschloss gesicherten, weißen Motorroller des Herstellers Piaggio, Typ Vespa, mit schwarzem Versicherungskennzeichen an der Unteren Straße in Northeim gestohlen. Die Vespa war an der Stadtmauer in einer der dortigen Parkbuchten geparkt.

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung sind am 20. Februar in der Zeit von 11 bis 12 Uhr vier Personen aus vier unterschiedlichen Haushalten in einer Wohnung an der Teichstraße in Northeim angetroffen. Diese hielten sich weder an die geltenden Corona-Vorschriften noch trugen sie Mund-Nase-Bedeckungen. Gegen alle vier wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt, auch wenn sie die Wohnung freiwillig verließen.

Zu einem Verkehrsunfall mit drei leicht verletzten Personen ist es am 20. Februar gegen 14 Uhr auf der Bundesstraße 3 zwischen Northeim und Sudheim gekommen. Ein 62-Jähriger und ein 64-Jähriger, beide aus Northeim, sowie ein 20-Jähriger aus Einbeck befuhren mit ihren Autos in genannter Reihenfolge die B3 aus Northeim kommend in Richtung Göttingen. Aufgrund zähen Verkehrsflusses mussten der 62-Jährige und der 64-Jährige ihre Fahrt verlangsamen, was der Einbecker zu spät bemerkte. Er fuhr auf den Pkw des 64-Jährigen auf, woraufhin dieser auf den vor ihm fahrenden Pkw des 62-Jährigen geschoben wurde. Bei dem Unfall wurden die 63-jährige Beifahrerin des 62-Jährigen, der 64-Jährige und der 20-Jährige leicht verletzt. Der 64-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Northeimer Krankenhaus gebracht, die anderen Verletzten begaben sich selbstständig in ärztliche Behandlung. An allen drei Autos entstand Sachschaden, das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug des Einbeckers wurde abgeschleppt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 7.500 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Bislang unbekannte Täter haben in der Zeit vom 19. Februar, 16 Uhr, bis zum 21. Februar, 14 Uhr, den umfriedeten Spielplatz einer Kindertagesstätte an der Heinrich-Wiebe-Straße in Uslar betreten. Dort beschmierten sie Fester und Wege mit Schlamm. Außerdem wurde die Wasserzufuhr eines Schlauchs geöffnet, so dass für eine unbestimmte Zeit Wasser aus dem Schlauch lief. Zeugen sollten sich mit dem Polizeikommissariat Uslar unter der Telefonnummer 05571/926000 in Verbindung setzen.

Ein 55-jähriger Northeimer war am 21. Februar gegen 19.50 Uhr in Begriff, an der Teichstraße in Northeim den Scheibenwischerarm eines Opel zu verbiegen und wurde dabei von dem 52-jährigen Fahrzeughalter aus Northeim erwischt. Dieser konnte den Beschuldigten noch an seiner Handlung hindern, jedoch bekam er bei einer anschließenden Rangelei einen Faustschlag des 55-Jährigen ins Gesicht. Wegen der Hilferufe ihres Vaters wurde die 19-jährige Tochter des Opfers auf die Situation aufmerksam und bat in der naheliegenden Polizeistation um Hilfe. Der 55-Jährige hatte eine Atemalkoholkonzentration von 2,9 Promille und verbrachte aufgrund seiner andauernden Drohungen gegen das Opfer die Nacht in der Gewahrsamszelle der Polizei Northeim. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

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