A7: Fahrer wird schwer verletzt / „Christoph 44“ im Einsatz

Schwerer Auffahrunfall mit zwei Lkw

A7 Unfall Rettungshubschrauber Lkw
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Ein Silozug und ein Sattelzug sind auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Northeim-West zusammengestoßen. Im Einsatz war auch Rettungshubschrauber „Christoph 44“.

Nörten-Hardenberg – Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Lkw hat sich am 7. April gegen 15.20 Uhr auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Northeim-West infolge eines Rückstaus ereignet. Dabei wurde einer der beteiligten Fahrer schwer verletzt.

Im Bereich vor der dortigen Großbaustelle war es aufgrund von Arbeiten im Baustelleneinlauf zu einem Rückstau gekommen, an dessen Ende ein Silozug auf einen Sattelzug auffuhr. Nach dem Aufprall waren alle drei Fahrspuren von Fahrzeugteilen und den Fahrzeugen selbst blockiert. Da Betriebsstoffe ausflossen und eine leichte Rauchentwicklung aus dem Motorraum kam, wurde die Feuerwehr alarmiert. Nach Ankunft der Feuerwehr Nörten-Hardenberg an der Unfallstelle wurden die Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut und ein Dichtkissen in ein Gully eingesetzt. Feuer wurde aber nicht festgestellt.

Der 58-jährige Fahrer des Silozugs wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Rettungshubschrauber „Christoph 44“ aus Göttingen war ebenfalls mit an der Einsatzstelle. Der Einsatzleiter der Feuerwehr forderte auch das Umweltschutzamt des Landkreises Northeim an.

Nach etwa einer Stunden konnten die 19 Einsatzkräfte der Feuerwehr Nörten-Hardenberg-Mitte wieder abrücken, zur Versorgung der Verletzten, Bergung und Reinigung der Fahrbahn wurde die Autobahn voll gesperrt, der Verkehr wurde ab der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg umgeleitet. Der 27-jährige Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf etwa 500.000 Euro.

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