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Salzderhelden, Moringen und Hardegsen bedacht

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Bei der Heldenburg ist eine Sanierung im Bereich der Burgmauern geplant.
Bei der Heldenburg ist eine Sanierung im Bereich der Burgmauern geplant. © Privat

Landkreis Northeim – Der Bund fördert den Denkmalschutz im Landkreis Northeim mit 558.842 Euro. Im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms entfallen 178.842 Euro auf die Burganlage Heldenburg in Salzderhelden, 130.000 Euro auf den Ratskeller in Moringen und 250.000 Euro auf das Muthaus in Hardegsen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat dafür in seiner Sitzung am Mittwoch, 19. Mai, die Mittel freigegeben.

Dazu erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps: „Ich freue mich sehr, dass der Bund wieder drei Projekte im Landkreis Northeim mit insgesamt 558.842 Euro unterstützt. Bei der Heldenburg Salzderhelden ist eine Sanierung im Bereich der Burgmauern geplant. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts lebten in der Heldenburg die Grubenhagener Welfen, und 1362 wurde hier das Niedersachsen-Ross erstmals urkundlich erwähnt. Auch auf Grundlage der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Heldenburg, Dirk Heitmüller, ist es nun gelungen, für den nächsten Bauabschnitt erneut knapp 180.000 Euro aus dem Bundeshaushalt zu verankern. Der Ratskeller in Moringen soll nach seiner Sanierung eine sozio-kulturelle Einrichtung werden und wurde ebenfalls bereits in den letzten Jahren gefördert. Auch das Muthaus in Hardegsen wird nun mit 250.000 Euro gefördert. Das Muthaus steht seit 2002 der Kulturinitiative als Veranstaltungs- und Begegnungsort zur Verfügung.“

CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne betont: „Durch die Bundesförderung dieser drei Denkmalschutzprojekte wird kulturelles Erbe erhalten und Zukunft gebaut. Dass dafür über eine halbe Millionen Euro aus Berlin in den Landkreis Northeim fließen, ist ein toller Erfolg. Ich freue mich sehr, dass ich mit meinem Einsatz in Berlin einen Teil zu diesen Projekten beitragen kann und bedanke mich bei allen Beteiligten vor Ort für das große Engagement, von dem ich mich in den vergangenen Jahren immer wieder überzeugen konnte.“

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