Restaurierung der Superintendentur in Northeim nach fünf Monaten abgeschlossen

„Es wohnt sich wunderbar“

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Gute Zusammenarbeit über Monate: Die Superintendenten Stephanie (2. Reihe rechts) und Jan von Lingen (2. Reihe Mitte) bedanken sich bei den Handwerkern sowie bei Architektin Nina Schachtschneider (vorne links) und Ephoralsekretärin Hannelore Timpner (vorne rechts).

NORTHEIM (wat) – Über fünf Monate wurde das Haus am Entenmarkt 2 in Northeim restauriert. Nun kann in der Superintendentur um das Ehepaar Stephanie und Jan von Lingen wieder die Arbeit aufgenommen werden.

„Es war ein tolles Projekt, an dem viele Menschen gemeinsam mitgewirkt haben, jetzt kann das Haus mit Leben und gutem Tun gefüllt werden“, dankt Stephanie von Lingen den zahlreichen an der Restaurierung Beteiligten während der Feier anlässlich der Wiedereinweihung der Super­intendentur am vergangenen Montag. Rund 350 Quadratmeter Wohn- und Arbeitsfläche wurden grundlegend saniert, zudem erstrahlt auch die Außenfassade in neuem Glanz. Die Arbeiten und die Farbgestaltung sowie die Neugestaltung der Fenster, Türen und Fassade erfolgten dabei in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege. 400.000 Euro investierte der Kirchenkreis Leine-Solling, der das 1779 erbaute Haus im vergangenen Jahr kaufte, um künftig einen festen Sitz der Superintendentur zu haben. Zuschüsse erhält der Kirchenkreis zum Teil über ein Energiesparmaßnahmenprogramm der Landes­kirche. Besonders sanierungsbedürftig war das marode Fachwerk der Fassaden, das komplett ausgetauscht wurde. Auch der Außenputz musste erneuert, die Gefache zum Teil neu ausgemauert werden. Aufgrund der starken Schädigungen wurde des Weiteren ein kleiner Anbau jüngeren Datums an der Südseite abgebrochen und die Fassade an dieser Stelle geschlossen. Auch die Eingangstreppe aus Kalkstein wurde aufgearbeitet. Die Nord- und Ostfassade haben einen hölzernen Witterungsschutz mit Wärmedämmung erhalten. Die neuen Fenster und Außentüren wurden nach historischen Belegen gestaltet. „In Anlehnung an die mittelalterliche Bauweise sind die Fenster nach außen zu öffnen, aber daran gewöhnt man sich“, erklärt Jan von Lingen, der sich bei der Architektin Diplomingenieurin Nina Schachtschneider und der Ephoralsekretärin Hannelore Timpner mit Blumen besonders für ihr Engagement und ihre Geduld bedankte.

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