Annemarie Dill beginnt im Februar in Hardegsen

Probedienst für junge Pastorin

Annemarie Dill Pastorin Probezeit Hardegsen
+
Die 27-jährige Annemarie Dill ist ab Februar Pastorin im Probedienst in Hardegsen.

Hardegsen – Annemarie Dill ist ab Februar neue Pastorin im Probedienst in Hardegsen. Ihr Vikariat absolvierte sie in der Christophorusgemeinde in Göttingen, St. Cosmas und Damian in Herberhausen sowie St. Martin in Roringen. Ihr Theologiestudium schloss sie ebenfalls in Göttingen mit Zwischenstation in Wuppertal ab. Nun wird es Zeit für die erste Pastorenstelle.

Doch was hat die 27-Jährige überhaupt dazu bewogen, Pastorin zu werden? Dill, die bei Nordstemmen aufgewachsen ist, erklärt: „Ich habe zum ersten Mal in der Konfi-Zeit gedacht, dass es ein toller Beruf ist. Über die nächsten Jahre hinweg hatte ich aber auch andere Ideen. Mit 15 Jahren habe ich Orgelunterricht bekommen und sehr schnell Gottesdienste musikalisch mitgestaltet. Als ich 18 Jahre alt war, habe ich die Lektorenausbildung gemacht und durfte Gottesdienste feiern. Spätestens da wusste ich, dass ich es mit dem Theologiestudium zumindest ausprobieren muss, weil ich mich sonst immer ärgern würde, dass ich es nicht versucht habe.“ Und dann habe sie dank ehrenamtlicher Mitarbeit in ihrer Heimatkirchengemeinde und in der ESG Göttingen gemerkt, dass dies wirklich ihr Traumberuf ist. Denn der jungen Frau bedeutet ihr Glaube viel. Sie beschreibt: „Meine Oma hat früher vor dem Schlafengehen mit uns gebetet. So habe ich von klein auf erfahren, dass Gott da ist und ich ihm alles sagen kann. Das tröstet mich. Der Glaube an Jesus Christus ist die Grundausrichtung meines Lebens. Er ist stärker als alles Dunkel, sogar als der Tod. An ihn kann ich mich halten.“

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation wird die Ordination von Dill auf die Sommermonate verschoben. Dennoch ist sie dank einer Beauftragung der Landeskirche mit Dienstbeginn reguläre Pastorin der Gemeinde. Für ihre neuen Gemeinden wünscht sie sich: „Dass Menschen in der Gemeinde Gemeinschaft und Heimat finden und sie einen Ort haben, wo Freud und Leid geteilt werden.“ Und das gehe eben auch telefonisch, digital oder auf anderen Wegen. Deshalb ergänzt die junge Pastorin: „Ich freue mich auf die Begegnungen und das Kennenlernen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare