Heinrich Brandt filmt mit Quadrocopter Ansichten der Region

Nörten von oben

+
Andere Ansichten einfangen: Heinrich Brandt und die mit einer Kamera ausgestattete Droh-ne.

NÖRTEN-HARDENBERG (rgy) – Besondere Ansichten von Nörten-Hardenberg und dem Weserbergland präsentierte Immobilienmakler Heinrich Brandt unlängst beim Nörtener Wirtschaftsempfang. Die Videosequenzen zeigen die Welt von oben. Mit einem Quadrocopter, der mit einer Kamera ausgerüstet ist, fliegt Brandt über Flecken und Land und fängt faszinierende Bilder und Videos ein. In diesem Jahr möchte er noch weitere schöne Plätze im Flecken filmerisch festhalten und diese Präsentation als Imagefilm der Gemeinde zur Verfügung stellen.

Da Brandt die Drohne für berufliche Zwecke einsetzt, hat er nicht nur eine Ausbildung und eine spezielle Versicherung, sondern auch eine Aufstiegsgenehmigung für das Fluggerät, das bis zu 100 Meter hoch fliegen darf. Streng geregelt ist zudem die Art der Aufnahmen, so dass die Privatsphäre der Menschen geschützt ist. Über Menschenansammlungen und über Bahnstrecken sowie in der Nähe von Flughäfen darf beispielsweise nicht geflogen werden. „Und wenn ich mal über die Lange Straße fliegen möchte, dann sollte ich auch die Polizei vorab informieren“, erklärt Brandt die Rahmenbedingungen. Alle Aufnahmen haben Full-HD-Qualität und setzen die Motive perfekt in Szene. Die Filme werden anschließend mit spezieller Software nachbearbeitet.

„Das Fliegen der fast fünf Kilo schweren Drohne ist recht einfach“, erklärt Brandt, die Fernsteuerung erfolgt GPS-basiert. Auf dem Handy, das als Monitor dient, kann der Flug verfolgt werden. Für rund 15 Minuten reicht ein Akku. Und sollte der Quadrocopter doch mal aus dem Blickfeld verschwinden, dann bringt eine „Coming-Home-Funktion“ das Fluggerät wieder sicher zum Startpunkt zurück. Voraussetzung für einen störungsfreien Flug ist gutes Wetter und nur wenig Wind.

Die schönsten Motive für einen Film über Nörten sind nach Meinung von Brandt der Blick über das Leinetal, einige Plätze in Sudershausen und Bishausen, der Grillplatz in Parensen und der Leine-Radweg. „Ich kann mir gut vorstellen, ein Video für die ganze Leine-Weser-Region zu erstellen, um die touristischen Ziele und Schönheit der Landschaft hervorzuheben.“ Ein Projekt für das Jahr 2015.

Die Einsatzmöglichkeiten der Kameradrohne gehen weit über die reine Landschaftsfilmerei hinaus. Brandt setzt die Technik in erster Linie beruflich ein, um die Immobilienobjekte aus einem besonderen Blickwinkel optimal in Szene zu setzen. „Spaß machen aber auch Wartungsflüge bei Windrädern“, berichtet der Nörtener. Außerdem könnte die Drohne beispielsweise dafür verwendet werden, Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen zu dokumentieren oder, mit einer Wärmebildkamera ausgestattet, Rehe und Kitze im Feld zu entdecken, bevor es zum Grünschnitt kommt. Nach einem Großfeuer könnten zudem Glutnester erfasst werden. Firmenpräsentationen oder Filme von Hochzeitsfeiern werden mit dieser Technik und Unterstützung eines Designstudios zu einem besonderen Highlight.

Rund 300 Videos hat Brandt bislang gedreht. Die schönsten Bilder sind im Weserbergland, in Berlin und an der türkischen Riviera entstanden.

Weitere Informationen zum Filmen finden Sie unter www.immofoto.org. Sequenzen des Videos von Nörten gibt es hier:

Nörten aus der Vogelperspektive

Zum Video

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare