Erster Bauabschnitt der Sanierungsarbeiten hat begonnen

Neues Dach fürs Muthaus

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Bürgermeister Michael Kaiser, Bauamtsleiterin Karin Stutz und Bauamtsmitarbeiter Marco Ippensen (von links) zeigen an einem Detail, wie aufwändig sich die Sanierung des Hardegser Muthauses gestaltet. Deutlich zu erkennen sind der erneuerte Balkenkopf und die im schadhaften Bereich ersetzten und perfekt eingepassten Dachsparren.

Hardegsen – Nach einer mehrjährigen Vorlaufzeit, unter anderem mit einer bauhistorischen Dokumentation, konnte im Mai vergangenen Jahres mit den konkreten Vorbereitungen zur Sanierung des Muthauses in Hardegsen begonnen werden. Nun ist die Dachsanierung in vollem Gange.

Der Dachstuhl wurde von 5.400 Tonnen Taubenkot und anderem Unrat befreit und für die weiteren Arbeiten im Vorfeld der eigentlichen Sanierung hergerichtet. Anfang August dieses Jahres war es dann so weit, für den gesamten Baustellenverkehr führt seitdem eine Baustraße durch den oberen Kurpark bis zur Muthaus-Westseite. Dort wurde eine Plattform als Aufstellfläche für den Baukran angelegt, der Ende des Monats für die gesamte Dauer der Baumaßnahme aufgestellt wurde. Bereits Mitte August wurde mit den ersten Gerüstarbeiten begonnen, die eigentlichen Dacharbeiten starteten dann in diesem Monat.

In Absprache mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde erfolgt die Dacheindeckung mit dem Krempziegel eines regionalen Anbieters. Farblich wurde sich in Hardegsen für einen Ziegel mit traditioneller Veredelung entschieden, dessen Spektrum von roten bis zu blauschimmernden Tönen reicht. Mit diesem bewitterten, patinierten Eindruck passt die neue Dacheindeckung besser zum historischen Muthaus als das bisherige einheitlich rote Farbbild von 1960. Für die gewaltige Dachfläche von 620 Quadratmetern werden fast 10.000 Ziegel benötigt, von denen jeder einzelne mit einer Sturmklammer gesichert wird.

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