Kinder gestalten Blumenkästen beim Ferienprogramm

Ein Paradies für Bienen

+
Ein Paradies für Bienen: Jugendpfleger Martin-Oliver Neidlein (3. v. l.) hilft Linus (von links) und Sophia Heisecke sowie Luca John beim Bepflanzen der Blumenkästen.

Moringen – Was tun, wenn die Bienen kein Futter mehr finden? Kinder haben im Rahmen des Ferienprogramms der Städte Hardegsen und Moringen je einen eigenen Blumenkasten bemalt, beklebt und verschönert, um so ein Bienenparadies für den eigenen Garten zu gestalten.

„Kräuter sind allgemein sehr gut für Bienen“, erklärt Moringens Jugendpfleger Martin-Oliver Neidlein. Auch wenn Thymian, Zitronen­melisse, Ringelblume und Kapuzinerkresse jetzt noch in einheitlichem Grün erstrahlen, werden sie schon bald mit violett- und orangefarbenen Blüten Balkon und Garten verschönern. „Das Bienensterben ist gerade Thema“, erklärt er zum Hintergrund des Projekts. Mit einem eigenen Blumenkasten kann jeder etwas für die nützlichen Insekten tun und hat gleichzeitig noch ein schönes Bastelprojekt für zuhause. Diese sehen nicht nur hübsch aus und nutzen den Bienen, sondern auch den Menschen, die sich darum kümmern. Thymian und Zitronenmelisse kennt jeder als Gewürzkraut, bei der Ringelblume können sowohl die grünen, als auch die Blütenblätter im Salat verwendet werden. Die Kapuzinerkresse schmeckt intensiv, pfeffrig und kann auf verschiedene Arten verwendet werden. Beide können auch zu Salben verarbeitet und bei verschiedenen Beschwerden benutzt werden. (sth)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare