1.400 Personen von der Warteliste sollen geimpft werden

Langes Impfwochenende auch in Northeim

Impfzentrum Stadthalle Northeim
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Das Northeimer Impfzentrum.

Northeim – Auch das Team des Deutschen Roten Kreuzes wird am kommenden Wochenende das Northeimer Impfzentrum in der Stadthalle am Samstag und Sonntag im Rahmen des landesweiten Impfwochenendes öffnen. 1.400 Personen, die auf der Warteliste stehen, sollen an diesen beiden Tagen gegen Covid-19 geimpft werden.

Weil das Northeimer Impfzentrum für die Aktion 1.000 zusätzliche Dosen des Impfstoffs Astrazeneca erhalten hat, geht das Personal nach den Ausführungen von Leiter Frank Beckmann hochmotiviert in das lange Impfwochenende. „Durch eine landesweite Umverteilungsaktion haben wir auf Initiative der Kreisverwaltung tatsächlich zusätzlichen Impfstoff erhalten. Das motiviert hier vor Ort ungemein und bringt uns einen großen Schritt voran“, erläutert er.

Bereits seit geraumer Zeit hat sich auch Landrätin Astrid Klinkert-Kittel gegenüber dem Sozialministerium für zusätzliche Impfstofflieferungen für den Landkreis Northeim eingesetzt. Nunmehr mit Erfolg, denn das Land hat die demografische Situation (höherer Anteil älterer Menschen) im Landkreis Northeim bei der regulären Verteilung der Impfstoffmengen bislang nicht berücksichtigt.

Die zusätzlichen Termine wurden bereits in das Terminbuchungssystem des Landes eingetragen, so dass die betroffenen Bürger rechtzeitig über ihren Impftermin am 24. oder 25. April informiert werden können.

Um Wartezeiten vor dem Impfzentrum möglichst zu vermeiden, werden die Impflinge erneut gebeten, höchstens 15 Minuten vor dem mitgeteilten Termin am Impfzentrum zu sein. Viel früher oder aber auch deutlich später vor Ort zu sein, führt immer wieder zu Verzögerungen. Auch die Anzahl der Begleitpersonen sollte auf ein Minimum reduziert werden, maximal eine Begleitperson sollte in jedem Fall ausreichen. Beschleunigt wird der Aufenthalt, wenn die zugesandten Unterlagen, also die Einwilligungserklärung und der Anamnesebogen, bereits ausgefüllt mitgebracht werden. So können Impflinge und auch Angehörige bereits zu Hause dabei helfen, Warteschlangen zu vermeiden.

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