Zwei neue Krippengruppen in ehemaliger Schule

Landrätin und Bürgermeister finden Lösung für Dassel

Astrid Klinkert-Kittel, Gerhard Melching und Julia Gottlieb in Dassel.
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In der ehemaligen Schule in der Hermannstraße in Dassel sollen ab August zwei Krippengruppen eingerichtet werden. Diese Lösung haben Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (links), Bürgermeister Gerhard Melching und Baudezernentin Julia Gottlieb jetzt präsentiert.

Dassel/Kreis – Ein ausreichendes und attraktives Angebot für eine qualifizierte Kinderbetreuung ist ein entscheidender Faktor für die Städte und Gemeinden im Landkreis Northeim. Die Stadt Dassel steht aktuell vor der Herausforderung, im Sommer zusätzliche Betreuungsangebote zu schaffen. Die Zahl der Anmeldungen liegt über den erwarteten Planzahlen der Stadt. Zuzüge, Geburten und die starke Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder vor Vollendung des zweiten Lebensjahres haben zu einer deutlich gestiegenen Anzahl von Anmeldungen geführt. Zwei weitere Krippengruppen können eingerichtet werden. Bürgermeister Gerhard Melching freut einerseits die Zahl der vielen Kinder im Stadtgebiet, andererseits muss nun schnell eine bauliche Lösung zur Unterbringung der beiden Krippengruppen geschaffen werden. Der Rat der Stadt Dassel hat nun grünes Licht für die neuen Plätze und die Finanzierung gegeben.

Daraufhin hat die Stadt verschiedene Möglichkeiten für eine Unterbringung der neuen Betreuungsgruppen geprüft, von denen aber schließlich nur eine Anmietung von Containern übrig geblieben ist. Hiermit war die Stadt Dassel jedoch nicht zufrieden. Eine kleinkindgerechte Betreuung und eine akzeptable Arbeitsatmosphäre für die künftigen Mitarbeitenden sind in Mietcontainern nur bedingt zu schaffen. Daher wurden Gespräche mit dem Landkreis Northeim aufgenommen, um die leerstehende Schule in der Hermannstraße mit einer Zwei-Gruppen-Krippe mit neuem Leben zu erfüllen. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zeigte sich sofort aufgeschlossen für eine solche Lösung. Baudezernentin Julia Gottlieb mit ihrem Team hat die entsprechenden Voraussetzungen für eine Nutzung der Schule durch die Stadt schnell und unkompliziert geschaffen. Der Landkreis stellt die Räume in der ehemaligen Schule mietfrei zur Verfügung, die Stadt Dassel muss nur die laufenden Kosten übernehmen. Dazu zählen das Schaffen der baulichen Voraussetzungen und die Sanierung der Räume.

Starten soll das neue Angebot bereits zum 1. August, ein Flügel des Schulgebäudes sowie die angrenzende Freifläche (Rasenfläche) werden genutzt. Diese Entscheidung war maßgeblich für die wirtschaftliche Abwägung zwischen der ehemaligen Schule und einer mobilen Containerlösung. Landrätin und Bürgermeister sind überzeugt, hiermit die richtige Entscheidung im Sinn der künftigen Nutzer getroffen zu haben. Erste Arbeiten zur kindgerechten Modernisierung des Ostflügels der Schule wurden bereits aufgenommen. Bürgermeister Melching bedankt sich hierfür bei den örtlichen Handwerksbetrieben und beim Bauhof der Stadt für die schnelle Umsetzung der Idee. Die Arbeiten sollen so abgeschlossen werden, dass die neue Krippe im Sommer den Betrieb aufnehmen kann. Parallel zu den baulichen Vorbereitungen hat die Stadt Dassel mit der Personalgewinnung für die beiden neuen Krippengruppen begonnen. Die Krippe soll als eigenständige Einrichtung der Stadt Dassel geführt werden.

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