Landkreis für familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet

Zum fünften Mal in Folge

Astrid Klinkert-Kittel Julia Kögler Zertifikat audit berufundfamilie
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Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (links) und Gleichstellungsbeauftragte Julia Kögler geben dem Zertifikat einen Platz im Foyer des Kreishauses.

Landkreis Northeim – Der Landkreis Northeim hat das Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ erhalten. Bereits zum fünften Mal hat die berufundfamilie Service GmbH die Kreisverwaltung mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Das Zertifikat gilt als Qualitätssiegel für eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik.

Zuvor hat der Landkreis Northeim erfolgreich das Dialogverfahren zum audit durchlaufen, das den Arbeitgebern offensteht, die seit mindestens neun Jahren teilnehmen. 2007 hat die Kreisverwaltung die erste Auszeichnung erhalten. Zur Qualitätssicherung wird das Dialogverfahren alle drei Jahre durchlaufen.

Zu den Maßnahmen, mit denen die Kreisverwaltung die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt, gehören diverse Teilzeitmodelle sowie Dienstvereinbarungen für mobiles Arbeiten oder HomeOffice. Flexible Arbeitszeitmodelle und Urlaubsregelungen sowie ein Eltern-Kind-Büro stehen den Beschäftigten ebenfalls zur Verfügung. Der Senioren- und Pflegestützpunkt berät darüber hinaus zu allen Fragen rund um das Thema Pflege. Aus- und Fortbildungen sind in Teilzeit möglich. Außerdem sieht ein Modellprojekt eine Sommerferienbetreuung für die Kinder der Beschäftigten vor. Aktuell wird beispielsweise daran gearbeitet, das Angebot des betrieblichen Gesundheitsmanagements auf die unterschiedlichen Lebensphasen zuzuschneiden.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ist Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Kindern und kennt die Herausforderungen, vor denen Familien stehen. „Arbeitgeber sollten sich dafür einsetzen, Berufstätigkeit und Familie unter einen Hut bringen zu können. Das ist heutzutage nicht nur wichtig, um qualifiziertes Personal zu bekommen. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Familien bestmöglich zu unterstützen“, so die Landrätin.

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