Kirchenkreis Leine-Solling sammelt für „Brot für die Welt“-Projekte

Kindern Zukunft schenken

Schuhputzer Paraguay zwölf Jahre Kinderarbeit
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Gabriel Pino Gonzalez aus Paraguay ist zwölf Jahre alt und Schuhputzer am Busbahnhof von Asuncion.

Landkreis Northeim – Das neue „Brot für die Welt“-Projekt im Kirchenkreis Leine-Solling heißt „Kindern Zukunft schenken!“. Der Kirchenkreis unterstützt Projekte, die Armut bekämpfen und den Schulbesuch von Kindern ermöglichen sollen. In den vergangenen Jahren sammelte der Kirchenkreis bis zu 125.000 Euro pro Jahr für „Brot für die Welt“.

Hauptursache für Kinderarbeit ist Armut. In den meisten Ländern mit einem hohen Anteil arbeitender Kinder muss ein Großteil der Menschen von weniger als einem US-Dollar pro Tag leben. Ohne die Unterstützung der Kinder könnten viele Familien nicht überleben. Schulgebühren sowie die Kosten für Bücher oder Uniformen können sie sich nicht leisten.

Doch um aus der Armut zu entkommen, führt der Weg nur über eine gute Schulbildung. Eltern, die selbst als Kinder arbeiten mussten, neigen aber dazu, ihre Kinder auch wieder zur Arbeit zu schicken. Zusammen mit seinen Partnerorganisationen setzt sich „Brot für die Welt“ dafür ein, dass kein Kind aus Armut dazu gezwungen ist, zum Familieneinkommen beizutragen.

In diesem Jahr werden vermutlich weniger Menschen als sonst die Gottesdienste zu Weihnachten besuchen. Das bedeutet geringere Kollekten für „Brot für die Welt“. Spenden sind auch online möglich.

Die bisherigen Projekte

2019/2020 – Südamerika: Mit der noch laufenden Aktion wird das Projekt „Fair gehandelte Bananen in Peru“ unterstützt – Hilfe für Kleinbauernfamilien in Südamerika mit einer Anschubfinanzierung sowie mit Pflanzen und Werkzeug

2018/2019 – Afrika: „Schule statt Kinderarbeit“ in Sierra Leone – 118.725 Euro vom Kirchenkreis Leine-Solling

2017/2018 – Asien: „Wasser für alle“ im Mekong-Delta in Vietnam – fast 125.000 Euro von den Gemeinden im Kirchenkreis Leine-Solling

2016/2017 – Südamerika: Ausbildungsprojekt für Frauen in Bolivien – 98.943 Euro vom Kirchenkreis

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