Ideen für einen gemeinsamen Weihnachtsmarkt auf der Burg

Projekte laufen erfolgreich

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Bürgermeister, Fraktionsvorsitzende und Abteilungsleiter treffen sich in Katlenburg zur jährlichen Bürgermeisterdienstversammlung.

Katlenburg-Lindau – Wie jedes Jahr informierte Gemeindebürgermeister Uwe Ahrens die Ortsbürgermeister, die Fraktionsvorsitzenden und die Abteilungsleiter über die Vorkommnisse und Planungen in Katlenburg-Lindau.

Erfreulich sei, dass kürzlich das letzte Feuerwehrfahrzeug in Lindau als Ersatz für das dortige Löschgruppenfahrzeug übergeben werden konnte, damit sei die Wehr sehr gut aufgestellt. Das nächste große Fahrzeug werde ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug für Katlenburg sein. Aufgrund der langen Lieferzeiten geht Ahrens davon aus, das es 2020 zu Einsatz kommen kann. Die Entwicklung in den Baugebieten laufe wieder anziehend. Von den rund 165 im Gemeindegebiet vorhandenen Bauplätzen seien rund 40 Prozent nicht zu verkaufen, da die Besitzer sie für ihre Kinder oder Enkel als Bauplatz vorhielten. Ein Baulückenkataster, das im Rahmen des Projektes Dorfregion erstellt wird, solle dann genaueren Aufschluss über noch freie Bauplätze in der Gemeinde geben. Im Rahmen der Versammlung stellten Marcus Cordier und Sandra Linnemann von der HAWK Göttingen eine ersten Bericht zum Forschungsprojekt „Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Dorf“ vor. Neben Bovenden und Bevern ist Katlenburg-Lindau ein Ort, den die Wissenschaftler untersuchen. Im Rahmen einer Erhebung wurden jetzt die ansässigen Firmen zu ihren Rahmenbedingungen befragt. In Katlenburg-Lindau wurden circa 300 Unternehmen aufgeführt, von der Arztpraxis bis zum Handwerksbetrieb. Gut 70 Prozent seien davon Einzelunternehmer. Erstaunlich fanden die beiden Projektbetreuer, dass nur knapp die Hälfte der Unternehmer per E-Mail zu erreichen sei. Dies sei vermutlich im hohen Anteil der Soloselbstständigen begründet. Aktuell laufen schon einige Workshops mit Unternehmern aus dem Untersuchungsgebiet. Dabei wünschen sich die Initiatoren noch eine größere Beteiligung. Das ganze Projekt läuft bis 2020. Zum Abschluss der Sitzung wurde noch von den Ortsbürgermeistern über einen Vorschlag diskutiert, ob es in Zukunft vielleicht einen gemeinsamen Weihnachtsmarkt aller Orte auf der Burg geben könnte. Dies solle in den Dörfern erörtert werden. Vorstellbar sei ansonsten auch ein Sommerfest. (rgy)

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