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Geschwister an der Staffelei

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Kleine Bilderauswahl: Heike Förster und ihr Bruder Gerhard Burghardt zeigen einige ihrer Werke. © Foto: Gerhardy

Malen ist das Hobby oder besser die Leidenschaft, die die Geschwister Heike Förster und Gerhard Burghardt miteinander verbindet. Zusammen haben sie Malkurse belegt, jetzt planen sie erste gemeinsame Ausstellungen. In diesem Jahr werden sie in Göttingen ihre Werke zeigen, im kommenden Jahr dann in Bodenfelde.

„Ich habe schon immer gern gemalt“, berichtet Burghardt von seiner Begeisterung für Pinsel und Farbe. Schon in der Schule begeisterte ihn die Malerei, in seiner Ausbildung zum Industriemeister kam das Zeichnen dazu. Heute malt er mit Ölfarben. Und nutzt die Zeit seines Ruhestandes, um sich in neuen Bereichen der Malerei zu probieren.

In den 70er Jahren hat er das Malen zu seinem Hobby gemacht. Bevorzugt widmete er sich Industriemotiven, dann kamen Landschaften hinzu. Heute wagt sich der 67-Jährige auch an die abstrakte Malerei heran. Was für ihn immer noch die größte Herausforderung darstellt. Mit seiner Schwester Heike Förster, die jetzt in Volkmarsen lebt, aber in Vernawahlshausen aufgewachsen ist, verbindet ihn die Malerei auf besondere Weise.

Burghardt und Förster haben schon gemeinsam Kurse zum Beispiel zum „Malen nach Bob Ross“ besucht und tauschen sich gern über die künstlerischen Stile und Techniken aus. „Ich habe 1988 angefangen Porträts zu malen“, erinnert sich Förster zurück. Das erste war ein Porträt nach einem Foto von Thomas Gottschalk. „Der hat aber etwas zu viel Farbe abbekommen“, sagt sie mit einem Lachen. Inzwischen hat sie sich in ihrem Haus ein Atelier eingerichtet und entwickelt sich in ihrer Kunst weiter. Neben Öl- setzt sie auch Acrylfarbe ein, bringt immer mehr abstrakte Motive auf die Leinwand.

„Wenn wir malen, tauchen wir in eine eigene Welt ab, dann sind wir ganz vertieft und hören nichts“, sind sich die Geschwister einig. Burghardt bewundert die Kunst von Claude Monet. Seine Schwester hingegen hat kein künstlerisches Vorbild. „Ich schaue mir immer gern Bilder an und suche nach neuen Aspekten“, erklärt sie.

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