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Gelbe Säcke vor Ort

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Vereinbarung in Sachen „Gelber Sack“ getroffen: Heike Mittelstädt (3. von links) sowie die Bürgermeister (von links) Astrid Klinkert Kittel, Hans-Erich Tannhäuser Torsten Bauer, Uwe Ahrens und Mirko von Pietrowski. © Foto: Gerhardy

KATLENBURG-LINDAU (rgy) – Viele Bürger werden es mit Erleichterung aufnehmen: Die Gelben Säcke werden seit heute wieder in den Kommunen verteilt, dies teilte Heike Mittelstädt, Geschäftsführerin der Firma Mittelstädt Entsorgung Transporte aus Uslar, die 2013 die Wertstoffentsorgung übernahm, am Montag in einer Pressekonferenz in Katlenburg-Lindau mit.

„Wir haben eine bürgerfreundliche und praktikable Lösung gewünscht“, erklärt Uslars Bürgermeister Torsten Bauer stellvertretend für seine Amtskollegen. Dies sei mit der Vereinbarung zwischen den Kommunen und der Firma Mittelstädt, die federführend von Katlenburgs Gemeindebürgermeister Uwe Ahrens für alle Kommunen des Landkreises verhandelt wurde, gelungen. Für die Bürger heißt dies nun, dass sie keine Anforderungskarten mehr an die Firma Mittelstädt schicken müssen, um Gelbe Säcke zu erhalten. Noch nicht ausgelieferte Bestellungen werden nicht mehr abgearbeitet, erklärt Heike Mittelstädt, nur wenn Bürger auf die Lieferung nach Hause bestehen würden, dann wolle man diese Wünsche noch erfüllen. Stattdessen sind die Wertstoffsäcke nun in der Regel in den Rathäusern erhältlich: In Northeim gibt es die Säcke im Rathaus, aber nicht im Bürgerbüro, in Uslar, Nörten-Hardenberg und Bodenfelde in den Rathäusern, in Kalefeld in den Verwaltungsstellen Kalefeld und Echte. In der Gemeinde Katlenburg wird die Verteilung über den Einzelhandel erfolgen. In Katlenburg über den Rewe-Markt sowie in Lindau über Getränke Wagener und den Paper-Shop. Eine genaue Liste aller Ausgabestellen lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Jeweils zwei Rollen Gelbe Säcke werden ausgegeben. Um Engpässe zu vermeiden, hat Mittelstädt darum gebeten, nicht zu hamstern. Sie würden immer wieder neue Rollen in die Kommunen liefern. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Säcke nicht zweckentfremdet werden sollten. Die Vereinbarung mit den Kommunen gilt zunächst entsprechend der Entsorgungsvertragslaufzeit der Firma Mittelstädt bis Ende 2016.

Was darf in den Gelben Sack?

Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbunden aus privaten Haushalten werden im Gelben Sack gesammelt. Dazu gehören beispielsweise Verpackungen aus Kunststoff wie Spülmittelflaschen, Joghurtbecher, Plastiktuben, Verpackungen für Körperpflegemittel, Milch-, Saft- und Weinkartons, Tragetaschen, Eisverpackungen und Zahncremetuben. Ebenfalls in den Gelben Sack gehören Verpackungen aus Verbundstoffen und Vakuumverpackungen für Kaffee sowie Styroporverpackungen. Auch Verpackungen aus Metall wie Alufolie, Getränke- und Konservendosen, Kronkorken und Metallverschlüsse werden auf diese Weise entsorgt. Bei der Befüllung der Gelben Säcke sollte beachtet werden, dass die Verpackungen entleert sind, sie brauchen aber nicht ausgewaschen zu werden. Verpackungen aus verschiedenen Materialien sollten nicht ineinander gestapelt werden. In die Säcke gehören weder Restabfälle noch Verpackungen aus Papier, Pappe und Glas.

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