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Faszinierende Römerstadt Gerasa

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Artemistempel von Gerasa.
Einstiges Wahrzeichen der Stadt: Der Artemistempel von Gerasa. © Dr. Hermann Mahnke

Einbeck/Northeim/Uslar – In der kommenden Woche beginnt Dr. Hermann Mahnke (Einbeck) bei der KVHS Northeim seine dreiteilige Bildervortragsserie „Israel und Jordanien in Bild und Wort“ mit einem Vortrag über die faszinierende Römerstadt Gerasa im heutigen Jordanien. • In Northeim am Montag, 31. Mai, um 19.30 Uhr im Haus der KVHS (Wallstraße 40, Raum U 14), • in Einbeck am Mittwoch, 2. Juni, um 19.30 Uhr im Haus der BBS I (Walkemühlenweg 2, Raum 119, Eingang hinter dem Haus) und • in Uslar am Donnerstag, 3. Juni, um 16.30 Uhr im Haus der KVHS (Gerhart-Hauptmann-Straße 10, Raum 2).

Die hervorragend erhaltene und an vielen Stellen restaurierte Römerstadt Gerasa hat Dr. Mahnke kürzlich besucht. Sie vermittelt einen erstaunlichen Eindruck vom einstigen Leben dieser wohlhabenden römischen Stadt. Besichtigt werden das Hadrianstor und ein imponierender Zeustempel, ein großes Südtheater und ein Nordtheater. Besonders eindrücklich ist das intakte, noch ringsum von Säulen umgebene ovale Forum. Wahrzeichen der Stadt war ein riesiges Tempelareal mit einem Artemistempel für die Hauptgottheit der Stadt. Von seiner Frontseite sind noch elf Säulen von 13 Metern Höhe erhalten. Ein prachtvolles Nymphäum, das den Brunnenanlagen von Rom in nichts nachsteht, bezeugt die Pracht der Stadt. Kirchen aus frühchristlicher Zeit weisen auf die nachrömische Zeit von Gerasa hin. Keine Stadt des römischen Weltreiches ist so gut erhalten wie Gerasa. Mit Rekonstruktionszeichnungen wird Dr. Mahnke den Besucher*innen die einstige Pracht von Gerasa vor Augen führen. 

Wegen der Corona-Pandemie ist es erforderlich, dass sich die Besucher*innen bei der KVHS Northeim zu den Vortragsbesuch(en) persönlich anmelden unter Telefon 05551/708-8210. Jeder Vortrag muss gesondert angemeldet werden. Ferner ist zum Vortrag ein Selbsttest bzw. ein Schnelltest von einem Testzentrum (nicht älter als 24 Stunden) mitzubringen – es sei denn, man hat doppelten Impfschutz oder ist von Corona genesen.  

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