Ministerpräsident Stephan Weil zieht positive Bilanz nach fünf Jahren Südniedersachsenprogramm

„Das Engagement der Region trägt Früchte“  

Stephan Weil in Einbeck.
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Zieht eine positive Bilanz: Stephan Weil.

Einbeck / Region – Das Südniedersachsenprogramm wird nach fünf erfolgreichen Jahren mit der neuen „Regionalstrategie 2020 - 2025“ weiterentwickelt. Die Strategie soll das Profil Südniedersachsens als wirtschaftsfreundliche und lebenswerte Region weiter schärfen. Göttingens Landrat Bernhard Reuter übergab am Freitag, 20. November, im PS.SPEICHER in Einbeck im Namen der SüdniedersachsenStiftung die neue Strategie an Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil und Regionalministerin Birgit Honé. 

Gemeinsam mit dem Unternehmer Professor Hans Georg Näder zogen sie in Einbeck eine positive Bilanz von fünf Jahren Südniedersachsenprogramm. „Die Kommunen in Südniedersachsen haben gezeigt, dass sie gemeinsam gute Perspektiven für die Region entwickeln können“, lobte Weil die erfolgreiche Zusammenarbeit der regionalen Akteur*innen zwischen Weserbergland und Harz. „Das ambitionierte und zielgerichtete Engagement für die Zukunft der Region trägt Früchte“, sagte der Ministerpräsident. „Die vier Landkreise und die Stadt Göttingen sind mit der Hilfe des Landes in den vergangenen Jahren gut vorangekommen“, ergänzte Honé. „Mit der Regionalstrategie ist Südniedersachsen gut für die Zukunft“ gerüstet“, sagte die Ministerin. 

Landrat Reuter erklärte, der eingeschlagene Weg zur Stärkung der Region werde stringent weiterverfolgt. Besonderes Augenmerk legt die Strategie auf die Bereiche Fachkräfte, Innovation, Gründung, Digitalisierung, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie Infrastruktur. „Südniedersachsen ist in den letzten fünf Jahren zusammengewachsen und hat sich zu einer Aufsteigerregion entwickelt. Die Mission der Regionalstrategie lautet: Nachhaltig, smart, kooperativ, fair und vielfältig – diese Werte sollen nun die Arbeit und das Engagement in Südniedersachsen in den nächsten Jahren bestimmen“, erklärte er. Im Februar 2015 hatte Weil am gleichen Ort vor knapp 200 Gästen den offiziellen Startschuss für das Programm gegeben. Coronabedingt musste die für das Frühjahr 2020 geplante Bilanzveranstaltung verschoben werden und fand an diesem Freitag weitgehend virtuell statt. Die Gäste verfolgten die Veranstaltung gemeinsam per Livestream im Internet. 

Unter der Leitfrage „Wie geht es weiter in Südniedersachsen?“ sprachen Ministerpräsident Weil, Regionalministerin Honé, Landrat Reuter und Professor Näder über Perspektiven der Region. Professor Näder stellte dabei auch die Bedeutung der Wirtschaft heraus: „In Südniedersachsen leisten auch die Unternehmen durch ihr Engagement einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung aktueller gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen, die etwa aus Globalisierung, Digitalisierung und demographischem Wandel erwachsen“, erklärte er. Wichtig für den unternehmerischen Erfolg sei, dass die Region Fachkräfte anziehen und halten könne. Honé sieht neben der Digitalisierung große Chancen für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft. Der Green Deal der EU habe hier klare Schwerpunkte gelegt. „Südniedersachsen bietet mit seinen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie einer breit aufgestellten Unternehmenslandschaft beste Voraussetzungen, um eine Modellregion für Kreislaufwirtschaft zu werden“, betonte die Ministerin. 

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