Ausbau soll in sechs bis neun Monaten abgeschlossen sein

Glasfaser für Kalefeld

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Der neue Hauptverteiler der Deutschen Glasfaser wird per Kran an seinen Standort transportiert. Von dort aus werden dann Kalefeld und Sebexen mit Glasfaseranschlüssen versorgt.

Kalefeld – Der Glasfaserausbau in der Gemeinde Kalefeld beginnt. Am 20. März hat die Deutsche Glasfaser ihren PoP (Point of Presence) Hauptverteiler am Birkenweg aufgestellt.

Anstatt mit dem üblichen Spatenstich zu beginnen, ist das Loch schon da und auf einem Transporter steht ein kleines Gebäude mit fest installiertem Keller. „Es hat einen eigenen Stromkasten und muss nur noch angeschlossen werden“, erklärt Markus Lungwitz, Projektleiter Bau Deutsche Glasfaser und verweist auf vorgefertigte, aber versiegelte Löcher im unteren Teil des Häuschens. „Dort werden dann die Glasfaserkabel angeschlossen“. Ein Kran hebt den Hauptverteiler an seinen Bestimmungsort und setzt ihn ab. Als sich herausstellt, dass die Grube ein paar Zentimeter zu tief ist, wird er kurzerhand wieder angehoben, ein wenig geschaufelt und schon passt alles. Auch die folgenden Arbeiten sollen schnell abgeschlossen sein. Es ist geplant, dass in sechs bis neun Monaten alle Haushalte in Kalefeld und Sebexen, die sich für die Deutsche Glasfaser entschieden haben, angeschlossen sein. Weitere Informationen zum Verlauf und den anstehenden Hausbegehungen werden am kommenden Dienstag, 26. Februar, um 19 Uhr in der TUS Halle in Kalefeld bekanntgegeben. Auch die Gemeindeverwaltung hofft, dass der Ausbau im vorgesehen Zeitraum abgeschlossen werden kann. „Es liegen ja schon einige Leitungen im Boden, da muss der Ausbau mit den anderen Versorgern abgestimmt werden“, erklärt Gemeindebürgermeister Jens Meyer (SPD). Aufgrund der angewandten Bauverfahren wird jedoch nicht mit längerfristigen Behinderungen wegen Baustellen gerechnet. Punktuelle Einschränkungen sind jedoch zu erwarten. Auch für Echte läuft bis zum 9. März eine Nach­fragebündelung der Deutschen Glasfaser, um den Ort mit schnellem Internet zu versorgen. Weitere Informationen dazu sind unter www.deutsche-glasfaser.de im Reiter „Netzausbau“ zu finden. (sth)

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