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Bereitschaften 1 und 2 unterstützen Nachlöscharbeiten

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Bei der Abreise am Northeimer Autohof: Kreisbrandmeister Marko de Klein (l.), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Regierungsbrandmeister Henning Thörel.
Bei der Abreise am Northeimer Autohof: Kreisbrandmeister Marko de Klein (l.), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Regierungsbrandmeister Henning Thörel. © Konstantin Mennecke / Niedersächsisches Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz

Landkreis Northeim – Ein Hilfeersuchen aus Sachsen hat das Land Niedersachsen am Wochenende erreicht: Mitglieder der Feuerwehren sollen die örtlichen, bereits seit drei Wochen gegen einen Waldbrand kämpfenden Einsatzkräfte unterstützen und teils ablösen. Heute machten sich 30 Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis Northeim auf den Weg in die Sächsische Schweiz.

Die Anforderung des Landes Niedersachsen wird voraussichtlich bis Donnerstag von den Feuerwehrbereitschaften 1 und 2 des Landkreises Northeim gedeckt. Mit in den Einsatz gehen neben den ehrenamtlichen Kräften ein Einsatzleitwagen, zwei Löschgruppenfahrzeuge sowie ein Schlauchwagen mit 2000 Metern Schlauchleitung jeweils aus dem Katastrophenschutz. „Sowohl die Einsatzkräfte als auch die Fahrzeuge kommen verteilt aus dem Landkreis Northeim“, betont Kreisbrandmeister Marko de Klein. „Aufgrund der weiterhin erwarteten Dürre schwächen wir so weder einzelne Kommunen noch uns als Kreisfeuerwehr.“ 

Die Feuerwehrkräfte sind vom Northeimer Autohof in Richtung des Bereitstellungsraumes in Pirna im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gestartet. Dort werden sie unter der Kontingentführung des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz in ihre Einsatzgebiete weiterverlegt. „Der Einsatzauftrag ist nicht die primäre Brandbekämpfung, es geht nach ersten Informationen um die aufwändigen Nachlöscharbeiten“, so Marko de Klein. 

Dass Einheiten aus dem Landkreis Northeim für Großeinsätze innerhalb des Landes und des Bundesgebiets abgerufen werden, ist nicht ungewöhnlich. Diese neue Konstellation aus Einheiten der Feuerwehrbereitschaft 1 und 2 ist allerdings eine Premiere. „Wir haben jahrelang in die Ausbildung in diesem Bereich investiert - jetzt wird dieses Know-how überregional abgerufen“, so Kreisbrandmeister Marko de Klein.

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