Abschluss der Bildervortragsreihe von Dr. Hermann Mahnke

„1.000 Jahre Jerusalem“ – Teil 2

Modell von Jerusalem aus der Zeit Jesu.
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Modell von Jerusalem aus der Zeit Jesu.

Northeim/Einbeck/Uslar – In der kommenden Woche schließt Dr. Hermann Mahnke (Einbeck) seine dreiteilige Bildervortragsreihe mit dem Vortrag „1.000 Jahre Jerusalem II“ ab – und zwar unter dem Titel „Von der Hauptstadt Judas bis zum herodianischen Jerusalem“. In Northeim am Montag, 14. Juni, um 19.30 Uhr im Haus der KVHS (Wallstraße 40, wieder Raum U 14), in Einbeck am Mittwoch, 16. Juni, um 19.30 Uhr im Haus der BBS I (Walkemühlenweg 2, Raum 119, Eingang hinterm Haus) und in Uslar am Donnerstag, 17. Juni, um 16.30 Uhr im Haus der KVHS (Gerhart-Hauptmann-Straße 10, Raum 2). Der Vortrag beschäftigt sich mit der Zeit von 1900 bis 900 v. Chr.: „Vom Kanaanäerzentrum bis zur israelitischen Metropole unter David und Salomo“.

Der Vortrag stellt die auf Salomo folgenden 1.000 Jahre bis zur Zeit Jesu mit Hilfe von Ausgrabungen und Funden aus der „Davidstadt“, dem ältesten Teil von Jerusalem, dar; diese veranschaulichen die Zeit der getrennten Bruderstaaten „Juda“ (Südstämme) und „Israel“ (Nordstäm­me), die Zeit der assyrischen und der babylonischen Vorherrschaft – sie endete mit der Zerstörung Jerusalems und seines Tempels – und die Zeit des Wiederaufbaus von Jerusalem durch Nehemia unter persischer Vorherrschaft. Bilder von Ausgrabungen und Funden veranschaulichen schließlich die mit Alexander dem Großen beginnende Zeit der griechischen Vorherrschaft, aus der ein relativ selbstständiges jüdisches Königreich hervorging, das dann von König Herodes und seinen Nachfolgern unter römischer Vorherrschaft fortgesetzt wurde. 

Der Schwerpunkt des Bildervortrages liegt auf der Zeit von König Hiskia (Ende 8. Jahrhundert v. Chr.). Zu seiner Zeit wurde das Nordreich „Israel“ von den Assyrern liquidiert, das Südreich „Juda“ verwüstet und Jerusalem belagert. Mit Hilfe einer neuen Stadtmauer und des Baus eines ausgeklügelten unterirdischen Tunnels, der das Wasser der außerhalb der alten Stadtmauer gelegenen Gihonquelle ins Stadtinnere leitete, bereitete sich Hiskia auf die assyrische Belagerung vor. Der imposante „Hiskiatunnel“ leitete das Wasser in den „Teich Siloah“, der im Jahre 2004 entdeckt wurde; er spielt im Neuen Testament im Zusammenhang mit der Heilung eines Blinden durch Jesus eine Rolle (Johannes 9). 

Wegen der Corona-Pandemie ist es erforderlich, dass sich die Besucher*innen bei der KVHS Northeim zu den Vortragsbesuch(en) persönlich anmelden unter 05551/708-8210. Jeder Vortrag muss gesondert angemeldet werden. Ferner ist zum Vortrag ein Selbsttest bzw. ein Schnelltest von einem Testzentrum (nicht älter als 24 Stunden) mitzubringen, es sei denn, man hat doppelten Impfschutz oder ist von Corona genesen. 

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