Wissenswertes rund um die Corona-Pandemie

Coronavirus: 112 Fälle im Landkreis, ein weiteres Todesopfer in Niedersachsen

Kreis – Es gibt zahlreiche Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen, um die Verbreitung des Coronavirus' zu verlangsamen. Hier informiert die Redaktion laufend über die neuesten Entwicklungen. Das Infotelefon des Gesundheitsamtes ist unter 05121/3097777 zu erreichen.

24. März

2071 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, Stand 14 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Darüber hinaus wurde seit der letzten Meldung ein weiterer in Zusammenhang mit Covid-19 stehender Todesfall übermittelt. In Wolfsburg verstarb eine über 80 Jahre alte Frau an den Folgen einer Covid-19 Infektion. Somit sind in Niedersachsen bislang sieben Menschen verstorben. Im Landkreis Hildesheim steigt die Zahl der Fälle auf 112.


23. März:

1779 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis gestern, Stand 14 Uhr, in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Zwei weitere Todesfälle sind bekannt: Im Landkreis Vechta verstarb ein 77 Jahre alter Mann, in der Stadt Wolfsburg eine 70-jährige Frau an den Folgen einer Covid-19-Infektion. Somit sind in Niedersachsen bislang sechs Menschen verstorben. Im Landkreis Hildesheim gibt es 100 bestätigte Fälle, im Landkreis Hameln/Pyrmont sind es 26, im Landkreis Holzminden 29 und im Landkreis Northeim 21. Trauriger „Spitzenreiter“ ist die Region Hannover mit 346 Fällen. Den größten Anstieg gab es im Raum Braunschweig. Hier stieg die Fallzahl im Vergleich zum Vorbericht von 30 auf 55 Fälle.

21. März:

Samtgemeinde Leinebergland bleibt noch verschont:

Im Landkreis Hildesheim gibt es aktuell 100 infizierte Personen und weitere 351 Verdachtspersonen. Damit befinden sich derzeit insgesamt 450 Personen in häuslicher Quarantäne. Eine Person befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung in einer Klinik.

Insgesamt konnten drei ehemals laborbestätigt infizierte Personen nach nunmehr negativem Test als geheilt aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.

Die derzeit infizierten Personen kommen aus folgenden Städten und Gemeinden: Alfeld (4), Algermissen (3), Bad Salzdetfurth (3), Bockenem (0), Diekholzen (1), Elze (6), Freden (3), Giesen (9), Harsum (19), Hildesheim (31134 (8), 31135 (7), 31137 (1), 31139 (10), 31141 (5)), Holle (7), Lamspringe (2), SG Leinebergland (0), Nordstemmen (4), Sarstedt (2), Schellerten (3), Sibbesse (0), Söhlde (1) und 2 haben ihren Wohnsitz grundsätzlich außerhalb des Landkreises.

19. März:

Wie der Landkreis Hildesheim gerade bekannt gab, sind inzwischen 84 Corona-Infizierte bestätigt. Sie verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Landkreises: vier in Alfeld, einer in Algermissen, drei in Bad Salzdetfurth, drei in Elze, drei in Freden, zehn in Giesen, 17 in Harsum, 24 in Hildeshejjjim, fünf in Holle, zwei in Lamspringe, vier in Nordstemmen, zwei in Sarstedt, drei in Schellerten, drei haben einen externen Wohnsitz. Fünf sind zwischen 70 und 79 Jahre alt. Zudem befinden sich 299 Verdachtspersonen in Quarantäne. Bisher nicht betroffen sind Menschen aus der Samtgemeinde Leinebergland, aus Bockenem und aus Diekholzen.

Auch der Bundeswettbewerb „Jugend forscht“, bei dem Schüler aus Hildesheim regelmäßig abräumen, ist von der Krise betroffen. „Zum bestmöglichen Schutz der Gesundheit der Jungforscher sowie aller Beteiligten und Gäste haben sich die Unternehmensverbände im Lande Bremen und die Stiftung Jugend forscht als gemeinsame Ausrichter dazu entschieden, den 55. Bundeswettbewerb von Jugend forscht vom 21. bis 24. Mai in Bremen abzusagen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht und Bundeswettbewerbsleiter.


Die Agentur für Arbeit Hildesheim arbeitet weiter – auch, wenn die Türen geschlossen sind. Man konzentriere sich darauf, Geldleistungen wie Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld, Kindergeld und Kinderzuschlag auszuzahlen. Um dies zu gewährleisten, gibt keinen offenen Kundenzugang mehr. Für Notfälle ist die Agentur unter 05121/969700 erreichbar. Wenn man Termine nicht wahrnimmt und nicht absagen kann, drohen keine Sanktionen. Alle Fristen werden vorerst ausgesetzt.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek teilt über den Landkreis Hildesheim mit, dass Bafög-Geförderte auch bei Schließungen von Schulen und Hochschulen wegen der COVID-19-Pandemie weiterhin ihre Ausbildungsförderung erhalten.


18. März:

Wie der Landkreis Hildesheim gerade bekannt gab, sind inzwischen 66 Corona-Infizierte bestätigt. Sie verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Landkreises: zwei in Alfeld, drei in Bad Salzdetfurth, zwei in Elze, drei in Freden, sechs in Giesen, 15 in Harsum, 19 in Hildesheim, vier in Holle, zwei in Lamspringe, vier in Nordstemmen, zwei in Sarstedt, einer in Schellerten, drei haben einen externen Wohnsitz. Ein Kind ist dabei (in der Gruppe Zehn- bis 14-Jährige). Vier sind zwischen 70 und 79 Jahre alt. Zudem befinden sich 245 Verdachtspersonen in Quarantäne. Gestern gab es außerdem eine Anordnung für Gastronomiebetriebe und Hotels, die die Branche hart trifft.

Vereinzelt fuhren an der Bahnhofstraße 71 in Elze Autos vor. Die Fahrer hielten kurz vor dem Tor des Wertstoffhofs – um dann wieder Gas zu geben und die Zufahrt des Wertstoffhofs unverrichteter Dinge zu verlassen. Eigentlich ist es in Elze jeden Montag und Mittwoch möglich, Abfälle, Sperrmüll, Elektroschrott und Co. zu entsorgen. Doch nun macht die Corona-Krise auch hier einen Strich durch die Rechnung: Der Zweckverband Abfallwirtschaft Hildesheim (ZAH) orientiert sich an dem Maßnahmenkatalog der Landesregierung, womit die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt werden soll. Konkret heißt dies: Seit gestern sind sämtliche ZAH-Wertstoffhöfe geschlossen. 


17. März:

Wie der Landkreis Hildesheim gerade bekannt gab, sind inzwischen 44 Corona-Infizierte bestätigt. Sie verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Landkreises: drei in Bad Salzdetfurth, zwei in Elze, drei in Freden, einer in Giesen, sieben in Harsum, 17 in Hildesheim, einer in Holle, einer in Lamspringe, vier in Nordstemmen, zwei in Sarstedt, drei haben einen externen Wohnsitz. Alle sind über 20 Jahre alt, zehn sind über 60. Zudem befinden sich 189 Verdachtspersonen in Quarantäne.


Die Handwerkskammer Hildesheim richtet das gesamte Beratungsangebot auf die Unterstützung der Mitgliedsbetriebe aus. Betriebsinhaber können sich bei allen Fragen zur Betriebsführung unter 05121/162143 melden.


Die Arbeitsagentur hat mitgeteilt, dass das Telefonnetz ihres Providers überlastet ist. Termine müssen nicht abgesagt werden, es gibt keine Nachteile oder Sanktionen. Fristen werden vorerst ausgesetzt. 

Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) hat durchgesetzt, dass ungeachtet der aktuellen Geschäftsschließungen die Verkaufsstellen von Zeitungen (Kioske, Tankstellen) geöffnet bleiben. „Hiermit soll nicht nur die Versorgung der Bevölkerung mit gedruckten Informationen jederzeit und überall gewährleistet werden“, heißt es. 

In eigener Sache: Auch die LDZ-Geschäftsstelle ist für den Publikumsverkehr geschlossen.


Für den Publikumsverkehr werden ab sofort bis mindestens 18. April geschlossen:

- Bars, Clubs, Kulturzentren, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen

- Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Bibliotheken

- Messen, Ausstellungen, Zoos, Kinos, Freizeit- und Tierparks, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen

- Prostitutionsstätten, Bordelle

- Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios, Saunen

- alle Spielplätze, einschließlich Indoor-Spielplätze

- alle Verkaufsstellen des Einzelhandels, auch Outlet-Center, Einkaufszentren

Ausdrücklich weiter öffnen dürfen: der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, der Großhandel und Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich. Für diese Bereiche wurde das Sonntagsverkaufsverbot bis auf weiteres ausgesetzt. Restaurants dürfen nur zwischen 6 Uhr und 18 Uhr öffnen, allerdings unter Auflagen – so muss zum Beispiel ein Abstand zwischen den Tischen gesichert sein. Dienstleister und Handwerker können weiter tätig sein.

Verboten sind außerdem:

- Zusammenkünfte in Vereinen und Freizeiteinrichtungen; Reisebusreisen

- Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und anderer Glaubensgemeinschaften

- alle öffentlichen Veranstaltungen; ausgenommen sind Sitzungen kommunaler Vertreter und Gremien sowie des Landtages und der dazugehörigen Ausschüsse und Gremien

- alle Ansammlungen im Freien (Richtwert: mehr als zehn Personen)

- alle privaten Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmenden

- private Besuche in Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern; Ausnahmen vom Besuchsverbot gelten lediglich für die Besuche von Eltern auf Kinderstationen, von Vätern auf Entbindungsstationen und für die Besuche von Angehörigen auf Palliativstationen.

16. März

Der Landkreis Hildesheim richtet weitere Rufnummern für spezielle Fragestellungen rund um die Corona-Krise ein:

- Eingliederungshilfe SGB IX: 05121/ 309-3401

- Sozialhilfe und Senioren: 05121/309-4031 

- Kinder- und Jugendhilfe: 05121/ 309-6927 

- Kinderbetreuung: 05121/309-2751

Wie der Landkreis Hildesheim gerade bekannt gab, musste eine mit dem Corona-Virus infizierte Person ins Krankenhaus eingewiesen werden. Einen neuen Stand der bisher im Landkreis Infizierten wird es jedoch montags nicht geben. Am Wochenende wurden vom Gesundheitsamt und den Hausärzten keine Proben genommen, so dass die Proben erst heute Nachmittag im Labor angesetzt werden konnten. Die Ergebnisse liegen somit erst morgen vor.

15. März:

Soeben hat der Landkreis Hildesheim die aktuellen Zahlen der Corona-Infizierten bekannt gegeben. Demnach ist die Anzahl von gestern auf heute nur um eine geringe Anzahl angestiegen. Derzeit gibt es im Landkreis 31 bestätigte Fälle. Der Anstieg ist heute vermutlich deshalb so gering, weil heute keine neuen positiven Ergebnisse mehr aus den Laboren kamen. Dafür wird es morgen wahrscheinlich ein höherer Anstieg sein, so die Vermutung des Gesundheitsamtes. Die Infizierten verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Landkreises: zwei in Elze, einer in Bad Salzdetfurth, drei in Freden, drei in Harsum, 14 im Stadtgebiet Hildesheim, jeweils einer in Holle und Lamspringe, jeweils zwei in Nordstemmen und Sarstedt sowie zwei mit dem Erstwohnsitz außerhalb des Landkreises. 25 der Infizierten sind älter als 40 Jahre. Mögliche Abweichungen ergeben sich dadurch, dass nur die in Quarantäne befindlichen Personen erfasst werden. Nach 14 Tagen fallen diese aus der Statistik heraus.

14. März:

Und hier die aktuellen Zahlen des Landkreises Hildesheim zu den Corona-Infizierten: Die Zahl ist wie erwartet weiter angestiegen, inzwischen sind 28 Corona-Infizierte bestätigt. 23 von ihnen sind älter als 40 Jahre. Zur Zeit teilen sich die Infizierten wie folgt auf die Kommunen auf: zwei in Elze, einer in Harsum, 16 im Stadtgebiet Hildesheim, einer in Holle, einer in Lamspringe, zwei jeweils in Nordstemmen und in Sarstedt. Drei der Infizierten haben ihren Erstwohnsitz außerhalb des Landkreises.

13. März:

Wie der Landkreis bekannt gab, sind Stand gestern Abend inzwischen 16 Corona-Infizierte im Landkreis bekannt. 75 Kontaktpersonen wurden identifiziert, die unter Quarantäne stehen. Neun der Infizierten sind zwischen 50 und 59 Jahre alt, zwei sind zwischen 70 und 79 Jahre alt, jeweils zwei Infizierte gehören zur Altersgruppe 30 bis 39 und 40 bis 49. Ein Infizierter ist zwischen 20 und 24 Jahre alt. Zudem gab der Landkreis die Kommunen bekannt, in denen die Corona-Infizierten leben: zwei in Elze, neun im Stadtgebiet Hildesheim, einer in Lamspringe, zwei in Nordstemmen und zwei haben ihren Erstwohnsitz außerhalb des Landkreises.

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