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Moderner Kindergarten entsteht am Kleberkamp

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Von: Henric Greber

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Ernst Martin Behrens und Carolin Reulecke von der Lebenshilfe begrüßen die Gäste – Zimmermeister Werner Breyer (an der Richtkrone) trägt den Richtspruch vor.
Ernst Martin Behrens und Carolin Reulecke von der Lebenshilfe begrüßen die Gäste – Zimmermeister Werner Breyer (an der Richtkrone) trägt später den Richtspruch vor. © Rolf Martensen

Lamspringe – Der nächste Schritt ist getan: Nachdem die Bauarbeiten im September vorigen Jahres begonnen hatten, konnte die Kindertagesstätte „Fuchsbau“ der Lebenshilfe Alfeld jetzt das Richtfest für den Neubau am Lamspringer Kleberkamp feiern. Künftig können 68 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren mit und ohne Beeinträchtigung in dem innovativen, modernen Kindergarten mit seinem weitläufigen Außengelände betreut werden. 

Die Räumlichkeiten des „Fuchsbaus“ befinden sich am östlichen Rand des Fleckens Lamspringe – in unmittelbarer Nähe zum neuen Reittherapiezentrum, zum Waldrand und direkt am Klosterpark. Das Außengelände ist so konzipiert, dass es sowohl den Ansprüchen von Regelkindern, aber auch den Anforderungen und Möglichkeiten der Integrationskinder und von Kindern mit heilpädagogischen Förderbedarf gerecht wird. Bei seiner Begrüßung erläuterte Ernst Martin Behrens, Vorsitzender der Alfelder Lebenshilfe, die künftige Nutzung: „Die Kindertagesstätte Fuchsbau wird vier heilpädagogische Kindergartengruppen für Kinder mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen oder Entwicklungsverzögerungen anbieten. In jeder Gruppe werden maximal acht Kinder betreut. Darüber hinaus gibt es zwei integrative Kindergartengruppen mit jeweils höchstens 18 Kindern, in deren Rahmen bis zu vier Kinder mit einer vorhandenen oder drohenden Beeinträchtigung von ausgebildeten pädagogischen und heilpädagogischen Fachkräften betreut werden. Wenn alles weiterhin gut klappt, kann die Kita zum 1. September dieses Jahres unter der Leitung von Stephanie Waßmann in Betrieb gehen.“
Behrens dankte vor allem seiner Geschäftsführerin Carolin Reulecke: „Ohne dich würde es diesen Kindergarten nicht geben.“ Sein Dank galt weiterhin dem Lamspringer Bürgermeister Andreas Humbert und seinem Verwaltungsteam für die Unterstützung bei der Planung des Gebäudes. 
Neben Mitgliedern des Lamspringer Rates nahmen auch Vertreter der Klosterkammer, des Landkreises Hildesheim, Architekt Henning Bethel und die beteiligten Firmen am Richtfest teil. Bürgermeister Humbert sagte begeistert: „Eine Kindertagesstätte dieser Art ist einmalig in der Region. Wir sind riesig stolz.“ 
„Der Fuchsbau wird ein Leuchtturm für die Kinder und Familien in Lamspringe sein“, stimmte Ernst Martin Behrens ihm zu. Dann gingen die Augen der zahlreichen Richtfestgäste nach oben zur Richtkrone. Dort wartete der Zimmermeister Werner Breyer von der Firma Hoffmeister bereits darauf, den Richtspruch vortragen zu können. 
Mit einem Schnaps stießen anschließend alle auf den Neubau an, bevor das Team des Hildesheimer Restaurants Miara die Gäste mit einem Imbiss und Getränken verwöhnte.   rm

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