300 Stunden ehrenamtlicher Einsatz / Pletz spricht Dank und Anerkennung aus

Neue Abfallgrube für Graster Friedhof

Walter Elze, Dieter Bartels, Günter Bartels, Walter Schumann, Rudi Schatz und Samtgemeindebürgermeister Pletz (von links) nehmen die neue Abfallgrube in Augenschein.

GRASTE J „Wie gut, dass es auch noch rüstige Rentner gibt, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen“, sagte Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Pletz anlässlich der Fertigstellung der neuen Abfallgrube für den Graster Friedhof.

Schon seit längerer Zeit diskutierte man in einem kleineren Kreis von Bürgern die Möglichkeit einer Neugestaltung. Überlegungen, die Grube aus Betonwinkelstützen herzustellen, wurden aus statischen Gründen verworfen. Man entschied sich für den Bau in Sichtbeton. Nach dem im Frühjahr sich die Samtgemeinde Lamspringe als Träger des Graster Friedhofes zur Übernahme der Materialkosten bereitfand, hat eine Handvoll Graster Ruheständler sich der Entsorgungsstelle für Friedhofsabfälle auf dem Graster Friedhof angenommen. In 300 Arbeitsstunden und unter Zuhilfenahme von landwirtschaftlichen Traktoren haben die Betonbau-Unkundigen mit von der Firma Ehbrecht-Bau ausgeliehener Schalung ein Werk abgeliefert, das selbst Fachleuten lobende Worte entlockte. Aus einem unansehnlichen Abfallplatz ist eine für die „Ewigkeit“ aus Sichtbeton gefertigte Abfallgrube entstanden. Auch den am Werk Beteiligten machte die Arbeit viel Freude, was auch unterstreicht, dass niemand auch nur an einem Tag beim Arbeitseinsatz fehlte. Pletz sprach den am dem Bau Beteiligten Dank und Anerkennung von Rat und Verwaltung der Samtgemeinde Lamspringe aus, nicht ohne auf den berühmten Satz von J.F. Kennedy zu verweisen: „Frage nicht, was dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst.“ Ein Zitat, dem gerade in der heutigen Zeit mehr Bedeutung beigemessen werden sollte, was in Graste wie in diesem Fall beispielhaft vorgelebt wurde. Mit der vor einigen Jahren ebenfalls in Eigenleistung vorgenommenen Verlegung und Neubau der Wasserentnahmestelle und der Erneuerung des Friedhoftores ist nun ein weiterer Schritt zur Verbesserung des Friedhofes vollzogen.

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