Evensens Blauröcke feiern zwei Tage 125-jähriges Bestehen

Mitglieder ehren

Die Freiwilligen Feuerwehr zeichnet ihre treuen Mitglieder aus. Foto: Neubert

EVENSEN  Da waren sich Gudrun Augustin und Annette Bartels einig: „Nach den umfangreichen Vorbereitungen hat es unsere Feuerwehr auch verdient, dass zum Jubiläum heute die Sonne scheint“, sagten beide übereinstimmend, ehe sie sich wie viele andere Schaulustige den aus 26 Gruppen bestehenden Umzug ansahen.

Das 125-jährige Bestehen der Evenser Feuerwehr, einer der ältesten Wehren im Landkreis, hatte zahlreiche Besucher auch aus den umliegenden Ortschaften angelockt, die gemeinsam mit den rund 130 Einwohnern ein zünftiges Fest feierten. Dabei wurde einmal mehr die eindrucksvolle Dorfgemeinschaft dokumentiert. Rund ein Jahr lang hatten Ortsbrandmeister Henning Grotjahn, das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr und der Festausschuss in etlichen Sitzungen das umfangreiche Programm vorbereitet. Mit dem Umzug durch den Ort hatten die Feierlichkeiten am Samstag begonnen, mit dabei auch Landrat Reiner Wegner und Bundestagsabgeordnete Ute Bertram sowie der Musikzug Sehlem, der auf dem Festplatz das Niedersachsenlied intonierte. Eine Kaffeetafel mit musikalischer Untermalung durch die Feuerwehrmusikzüge Bodenburg, Sehlem und Grafelde sowie den Spielmannszug Bodenburg und den Musikzug „Hödeken“ aus Woltershausen standen am Nachmittag im Mittelpunkt. Beim Festkommers, mit musikalischer Umrahmung vom Musikzug Grafelde und dem MGV Sehlem, stellte Gerd Meyer die Chronik der Blauröcke vor, ehe die Ehrengäste aus Politik und Feuerwehrwesen in ihren Grußworten der Evenser Wehr Lob und Dank für ihre engagierte Arbeit aussprachen. Dem schloss sich auch Lamspringes Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Pletz an, der als Geschenk „für die praktische Arbeit“ einen Kellersaugkorb überreichte. Gemeinsam mit Gemeindebrandmeister Friedhelm Weiß ehrte er Harm-Henning Wolters für 40-jährige Mitgliedschaft, ebenso wie Hans-Jürgen Ulrich, der schon seit 50 Jahren dabei ist.

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