Lamspringe will von Landesgartenschau profitieren

Es gibt viele Anziehungspunkte

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Der Lamspringer Klosterpark könnte auch für die Besucher der Landesgartenschau in Bad Gandersheim ein reizvolles Ziel sein, wenn bis dahin noch einiges getan wird.

LAMSPRINGE „Die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim ist auch eine Chance für Lamspringe. Aber dafür muss im Klosterpark noch einiges getan werden“, stellte Ortsbürgermeister Christian Krending bei der jüngsten Ratssitzung fest. Es könnte auch Lamspringe davon profitieren.

Wenn die Veranstaltung in der Nachbarstadt in vier Jahren startet, könnte auch Lamspringe davon profitieren. Das sah auch Marion Schnelle als Vertreterin des erkrankten Bürgermeisters Andreas Humbert so. Die Kirchen, das Kloster und der anliegende Park seien sicher mögliche Anziehungspunkte für viele Besucher. Das sei auch in ersten Gesprächen mit Vertretern Bad Gandersheims zur Sprache gekommen Allerdings müssten dazu im Klosterpark Teilwege erneuert und verbreitert werden, um sie „rollstuhlgerecht und barrierefrei“ zu machen. „Der Zustand der Wege verschlechtert sich in immer schnellerem Tempo“, so Henning Ehbrecht (SPD). Das Wasser stehe auf den Wegen und könne nicht mehr über den Rasen versickern. Um Abhilfe zu schaffen, sei ein Ausbaggern des Teiches „zwingend erforderlich“. Horst Prenzler von der CDU sah es ähnlich, wies aber darauf hin, dass ein Ausbaggern im Winter angehen sollte. Vorher müsste der Teich entleert werden. „Damit könnte man erhebliche Kosten einsparen.“ Ein zusätzlicher Anziehungspunkt für Besucher könnte auch das „Kloster-Café“ werden, das als Anbau an der Klostermühle geplant ist. Die steht aktuell leer, hat aber im Dezember die notwendig gewordene neue Heizungsanlage bekommen. Auf dem Spielplatz im Ortsteil Glashütte muss der Boden begradigt und eventuell abgesenkt werden. Auch der Rasen soll im Frühjahr teilweise neu eingesät werden. Das Streichen der Umrandung erfolgt in Eigenarbeit der Glashütter Bürger, so Marion Schnelle. Im Bereich des Klausbergs soll auch in diesem Jahr das Osterfeuer stattfinden, das in den vergangenen Jahren von der Ortsfeuerwehr organisiert wurde. Die Verantwortlichen der Wehr haben allerdings mitgeteilt, dass sie dafür nicht mehr zur Verfügung stehen und sich auf die Aufgaben der Brandsicherheitswache beschränken. Der Ortsrat prüft nun, ob er selbst die Organisation übernehmen kann und sucht dafür noch mögliche Mitstreiter.

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