Weitere vier Jahre bewilligt

Unesco-Lehrstuhl: Julius Heinicke übernimmt Staffelstab

Hildesheim – Die Unesco hat das Konzept des Unesco-Lehrstuhls für die Künste in Entwicklungsprozessen für weitere vier Jahre positiv evaluiert. Prof. Dr. Julius Heinicke wurde als neuer Inhaber des Lehrstuhls bestätigt. Im auswärtigen Amt in Berlin fand die symbolische Staffelübergabe von Prof. Dr. Wolfgang Schneider an seinen Nachfolger Prof. Dr. Julius Heinicke statt. „Die Arbeit des Hildesheimer Unesco-Lehrstuhls begeistert mich seit Langem“, erklärte die Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, Prof. Dr. Maria Böhmer: „Wolfgang Schneider hat uns gezeigt, welche Rolle die Kultur in gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen spielt und wie sie dadurch Wandel befördert.“ In der nun folgenden Phase setzen Prof. Dr. Julius Heinicke und sein Team auf die Fortführung und Etablierung erfolgreicher Kooperationsprogramme mit Künstler weltweit, so zum Beispiel „Kultur und Konflikt“ in Mali. Der Kulturwissenschaftler Julius Heinicke wurde zum 1. März auf die Professur für Kulturpolitik der Universität Hildesheim berufen. Er studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Kultur- und Theaterwissenschaften und promovierte dort über Theater und Politik in Zimbabwe. Der Hildesheimer Lehrstuhl hat die Aufgabe, nicht nur in verschiedenen lokalen, regionalen und internationalen Gesellschaften Debatten zu initiieren, welche kulturellen Ausdrucksweisen „geschützt“ und welche „gefördert“ werden sollten, was je nach Region und Anliegen ganz unterschiedlich sein kann.

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